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Preisentwicklung von Brennholz 2026

Preisentwicklung von Brennholz 2026

Preisentwicklung von Brennholz 2026: aktuelle Preise richtig einordnen

Die Preisentwicklung von Brennholz ist für viele Haushalte relevant, die weiterhin mit Holz heizen oder den Einstieg planen. Nach den starken Preisschwankungen der vergangenen Jahre stellt sich 2026 vor allem eine Frage: Wie entwickeln sich die Brennholzpreise aktuell – und lohnt sich der Kauf zum jetzigen Zeitpunkt?

Steigende Energiepreise, veränderte Nachfrage und schwankende Rohholzpreise prägen den Markt weiterhin. Gleichzeitig führen regionale Unterschiede, Holzart und Verarbeitungsgrad dazu, dass sich Brennholzpreise nicht pauschal bewerten lassen.

Wenn Sie die aktuelle Preisentwicklung kennen, können Sie Kaufentscheidungen gezielt vorbereiten und Kosten besser einschätzen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie sich die Brennholzpreise 2026 entwickeln, welche Faktoren die Preise beeinflussen und wann der beste Zeitpunkt für den Brennholzkauf ist. Ziel ist eine realistische, praxisnahe Einordnung der aktuellen Holzpreise für Ihre Heizplanung.


Preisentwicklung Brennholz: alle wichtigen Fakten auf einen Blick

Die Brennholzpreise liegen 2026 weiterhin über dem langjährigen Durchschnitt, zeigen jedoch in vielen Regionen eine Phase der Stabilisierung. Extreme Preissprünge wie in den Vorjahren bleiben bislang aus, stattdessen bewegt sich der Markt häufig seitwärts. Für eine realistische Einschätzung der aktuellen Lage lohnt sich der Blick auf die zentralen Einflussfaktoren.

Die wichtigsten Punkte zur aktuellen Marktlage im Überblick:

  • Aktuelles Preisniveau 2025/2026: deutlich höher als vor 2020, nach starken Anstiegen stabilisiert, regional moderate Schwankungen

  • Preisentwicklung Brennholz: massive Preissteigerungen 2021–2023, aktuell Beruhigung mit kurzfristigen Ausschlägen

  • Holzart und Qualität: Abhängigkeit von Holzart, Trocknungsgrad, Scheitlänge und Lieferform, starke regionale Unterschiede

  • Brennholz Buche Preisentwicklung: teuerste Brennholzart, hoher Heizwert, gleichmäßiger Abbrand, prägt oberes Preisniveau

  • Kaminholz Preisentwicklung: höherer Preis als Frischholz, dafür sofort nutzbar, geringerer Lager- und Zeitaufwand

  • Saisonale Schwankungen: günstigste Preise außerhalb der Heizsaison, insbesondere Frühjahr und Frühsommer

  • Nachfrageentwicklung: steigende Gas- und Strompreise, erhöhte Nachfrage im Herbst, preistreibender Effekt

  • Alternative Brennstoffe: Holzbriketts als preisstabile Ergänzung, konstante Qualität und planbare Heizleistung


Brennholzpreise aktuell: Was kostet Brennholz 2026?

Die aktuellen Brennholzpreise 2026 bewegen sich weiterhin auf einem über dem langjährigen Durchschnitt liegenden Niveau, zeigen aber im Vergleich zu den starken Preissprüngen der letzten Jahre eher moderate Schwankungen. Wie hoch der Preis konkret ausfällt, hängt stark von der Holzart, Trocknungsgrad, Lieferform und Region ab – Faktoren, die Sie beim Kauf unbedingt berücksichtigen sollten.


Aktuelle Brennholzpreise nach Holzart

Die Brennholzpreise unterscheiden sich 2026 deutlich je nach Holzart, Heizwert und Verwendungszweck. Die folgenden Preisbereiche dienen als Marktindikationen und können regional variieren, abhängig von Angebot, Nachfrage und Transportkosten.

Holzart Typischer Preis 2026 (ofenfertig) Heizwert & Eigenschaften Einordnung
Hartholz (Buche, Eiche) ca. 80 € bis 140 € / RM hoher Heizwert, lange Brenndauer, gleichmäßiger Abbrand teuerste Kategorie, besonders effizient für regelmäßiges Heizen
Weichholz (Fichte, Kiefer) ca. 60 € bis 100 € / RM geringerer Heizwert, schneller Abbrand günstiger, gut zum Anheizen oder für Übergangszeiten
Mischholz ca. 70 € bis 120 € / RM Kombination aus Hart- und Weichholz Kompromiss aus Preis und Heizleistung
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Wird Brennholz 2026 teurer oder günstiger?

Die Entwicklung der Brennholzpreise lässt sich anhand amtlicher Preisindizes gut nachvollziehen. Die folgende Grafik zeigt die Preisentwicklung von Energieholz und holzbasierten Brennstoffen über mehrere Jahre. 

Energieholz-Preisindizes 2015–2025 zeigen stabile Brennholzpreise nach der Energiekrise
Quelle: C.A.R.M.E.N. e.V. – Energieholz-Preisindizes 2015–2025

Die Grafik verdeutlicht die außergewöhnlichen Preissprünge in den Jahren 2021 bis 2023 deutlich. Gleichzeitig zeigt sie, dass sich die Preise seit 2024 auf einem erhöhten Niveau stabilisiert haben. Für 2026 spricht diese Entwicklung eher für eine Seitwärtsbewegung mit moderaten Schwankungen als für erneute extreme Preisanstiege.


Markteinschätzung für 2026

Für 2026 deutet vieles auf eine seitwärts gerichtete Preisentwicklung bei Brennholz hin. Nach den starken Preissteigerungen in den Jahren 2021 bis 2023 haben sich die Brennholzpreise auf einem höheren, aber weitgehend stabilen Niveau eingependelt. Laut Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) zeigt sich bei Energieholz und festen Brennstoffen zuletzt keine Dynamik mehr wie in den Krisenjahren, sondern eine Phase der Preisberuhigung auf erhöhtem Niveau.

Größere Preisrückgänge sind derzeit nicht absehbar, gleichzeitig zeichnen sich auch keine neuen extremen Preissprünge ab, sofern keine außergewöhnlichen Marktverwerfungen auftreten. Kurzfristige Schwankungen bleiben jedoch möglich, insbesondere zum Beginn der Heizsaison oder bei unerwarteten Entwicklungen an den Energie- und Rohstoffmärkten.


Preissteigernde und preisdämpfende Faktoren im Vergleich

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Faktoren zusammen, die 2026 entweder preistreibend oder preisdämpfend auf die Brennholzpreise wirken. Sie zeigt auf einen Blick, welche Markteinflüsse Preisanstiege begünstigen und welche zur Stabilisierung beitragen können.

Einflussfaktor Wirkung auf die Brennholzpreise Einordnung
Hohe Preise für Gas, Strom und Heizöl preistreibend Erhöhen die Nachfrage nach Brennholz als Heizalternative
Steigende Nachfrage vor und während der Heizperiode preistreibend Saisonale Nachfragespitzen im Herbst und Winter
Produktionskosten (Personal, Maschinen) preistreibend Höhere Ernte- und Verarbeitungskosten wirken sich direkt auf den Endpreis aus
Transport- und Logistikkosten preistreibend Besonders relevant bei regionaler Lieferung kleiner Mengen
Begrenzte Einschlagsmengen preistreibend Nachhaltige Forstwirtschaft reduziert das verfügbare Angebot
Regionale Angebotsengpässe preistreibend Lokale Knappheit kann kurzfristige Preissprünge verursachen
Gut gefüllte Lagerbestände preisdämpfend Entspannen die Versorgungslage nach milden Wintern
Kaufzurückhaltung der Verbraucher preisdämpfend Steigende Lebenshaltungskosten bremsen die Nachfrage
Frühzeitiger Einkauf außerhalb der Heizsaison preisdämpfend Geringere Nachfrage wirkt sich stabilisierend auf die Preise aus
Nutzung alternativer Brennstoffe (z. B. Holzbriketts) preisdämpfend Entlastet den Brennholzmarkt durch konstante Verfügbarkeit
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Preisunterschiede nach Lieferform und Trocknungsgrad

Neben Holzart und Region hat vor allem der Verarbeitungsgrad einen entscheidenden Einfluss auf den Brennholzpreis. Je besser das Holz vorbereitet ist, desto höher fällt in der Regel der Preis aus. Für Ihre Kaufentscheidung ist es daher wichtig, Aufwand, Lagerungsmöglichkeiten und Heizbedarf realistisch gegeneinander abzuwägen.

Diese Faktoren beeinflussen den Preis besonders stark:

  • Ofenfertiges, getrocknetes Brennholz: höherer Preis durch niedrige Restfeuchte, sofort nutzbar, kein zusätzlicher Lageraufwand

  • Frisches oder luftgetrocknetes Brennholz: günstiger in der Anschaffung, benötigt jedoch mehrere Monate Lagerzeit bis zur optimalen Restfeuchte

  • Gestapelte Lieferung: zusätzlicher Arbeitsaufwand beim Anbieter, höherer Preis, dafür Zeitersparnis und sofortige Einlagerung

  • Lose Lieferung: preislich günstiger, erfordert jedoch eigenen Aufwand für Stapeln und Lagerung

Warum schwanken die Brennholzpreise so stark? Ursachen und Einflussfaktoren

Die Entwicklung der Preise von Brennholz wird nicht von einem einzelnen Faktor bestimmt, sondern ergibt sich aus dem Zusammenspiel mehrerer wirtschaftlicher, saisonaler und struktureller Einflüsse.

Diese Faktoren erklären, warum sich der Preis von Brennholz regional und zeitlich teils deutlich unterscheidet:

  • Nachfrage nach Brennholz: Steigende Preise für Gas, Strom und Heizöl führen regelmäßig dazu, dass mehr Haushalte auf Holz als Heizalternative setzen. Diese erhöhte Nachfrage lässt die Brennholzpreise insbesondere vor Beginn der Heizsaison spürbar ansteigen.

  • Entwicklung der Energiemärkte: Unsicherheiten und Preisschwankungen im Energiesektor erhöhen die Attraktivität von Brennholz als vergleichsweise unabhängige Heizform. Diese Entwicklung wirkt sich indirekt, aber dauerhaft auf die Nachfrage und damit auf die Preisentwicklung aus.

  • Saisonale Effekte: Die höchste Nachfrage entsteht typischerweise im Herbst und Winter. In dieser Zeit steigen die Preise häufig an, während sich die Brennholzpreise im Frühjahr und Sommer bei geringerer Nachfrage oft entspannen.

  • Witterung und Winterprognosen: Kalte Winter oder frühe Kälteeinbrüche erhöhen kurzfristig den Brennholzbedarf. Milde Winter hingegen können die Nachfrage dämpfen und zu stabileren Preisen führen.

  • Holzart und Heizwert: Harthölzer wie Buche oder Eiche erzielen höhere Preise als Weichhölzer, da sie einen höheren Heizwert, eine längere Brenndauer und eine gleichmäßigere Wärmeabgabe bieten.

  • Trocknungsgrad und Verarbeitung: Ofenfertiges Kaminholz mit niedriger Restfeuchte ist teurer als frisches Scheitholz. Dafür sparen Sie Lagerzeit, reduzieren Rauchentwicklung und profitieren von einer effizienteren Verbrennung.

  • Produktions- und Transportkosten: Steigende Kosten für Personal, Maschinen, Kraftstoff und Logistik wirken sich unmittelbar auf den Endpreis aus. Besonders bei regionaler Lieferung kleinerer Mengen machen sich diese Faktoren deutlich bemerkbar.

  • Forstwirtschaftliche Vorgaben: Nachhaltige Waldbewirtschaftung, begrenzte Einschlagsmengen und strengere Umweltauflagen reduzieren das verfügbare Angebot und stabilisieren die Brennholzpreise langfristig auf einem höheren Niveau.

  • Regionale Verfügbarkeit: In waldreichen Regionen mit kurzen Transportwegen fällt der Brennholzpreis häufig niedriger aus als in Ballungsräumen, in denen längere Lieferstrecken notwendig sind.


Wann ist die beste Zeit, um Brennholz zu kaufen?

Der richtige Kaufzeitpunkt kann Ihre Brennholzkosten deutlich senken, denn Angebot, Nachfrage und Holzqualität variieren über das Jahr. Wenn Sie strategisch planen, profitieren Sie mehrfach: günstigere Preise, größere Auswahl und bessere Lagerbedingungen.

  • Sommermonate (Juni bis August): In der Regel die günstigste Zeit, da die Nachfrage niedrig ist und Händler oft freie Lagerbestände haben. Preise sind in dieser Phase meist am niedrigsten.

  • Frühjahr (März bis Mai): Wenn Sie bereits im Frühjahr kaufen, profitieren Sie von niedrigeren Preisen und haben Zeit, Holz selbst weiter trocknen zu lassen.

  • Kurz vor den Sommerferien: Viele Händler bieten rund um die Sommerferien zusätzliche Angebote oder Rabatte, da sie Lagerbestände abbauen möchten.

  • Frühzeitig planen und einlagern: Wer im Frühjahr oder frühen Sommer kauft, kann Holz ausreichend lagern und ggf. selbst nachtrocknen - was sowohl die Verbrennungsqualität als auch die Wirtschaftlichkeit verbessert.

  • Preise steigen im Herbst: Ab September beginnen die Preise wieder zu steigen, da die Nachfrage vor der Heizsaison wächst.

  • Winterkäufe vermeiden: In der Heizperiode (Dezember bis März) sind Brennholzpreise am höchsten – Lieferkapazitäten sind geringer und die Nachfrage am stärksten.

  • Regionale Unterschiede beachten: Je nach Standort und Waldangebot kann der günstigste Kaufzeitpunkt etwas variieren, dennoch bleibt der grundsätzliche saisonale Trend saisonaler Nachfrage bestehen.

  • Qualität und Restfeuchte berücksichtigen: Frühzeitig kaufen und selbst trocknen spart nicht nur Geld, sondern führt auch zu besserer Holzqualität und höherem Heizwert im Winter.


Regionale Unterschiede beim besten Kaufzeitpunkt

Der beste Zeitpunkt für den Brennholzkauf hängt nicht nur von der Jahreszeit ab, sondern auch stark von der regionalen Verfügbarkeit und Nachfrage. In waldreichen Regionen mit kurzen Transportwegen entspannt sich der Markt häufig früher als in Ballungsräumen oder waldarmen Gebieten. Wenn Sie regionale Besonderheiten berücksichtigen, können Sie Preisvorteile gezielt nutzen und Engpässe vermeiden.

Regionstyp Typischer optimaler Kaufzeitpunkt Begründung
Waldreiche Regionen (z. B. Bayern, Baden-Württemberg, Teile von Thüringen) Frühjahr bis Frühsommer Hohe Holzverfügbarkeit, kurze Transportwege und geringere Nachfrage sorgen früh für stabile oder niedrigere Preise
Ländliche Regionen mit regionalen Forstbetrieben Frühjahr Direkter Bezug vom Erzeuger möglich, frühe Abverkäufe nach der Heizsaison
Ballungsräume und Großstädte Frühsommer Nachfrage bleibt länger hoch, Preise entspannen sich meist zeitverzögert
Waldarme Regionen Frühsommer bis Sommer Abhängigkeit von Transport und externer Lieferung verzögert Preisrückgänge
Regionen mit hoher Kamin- und Ofendichte Sehr früh (Frühjahr) Starke Konkurrenz um Brennholz führt zu schneller Nachfragebelebung
Grenznahe Regionen Abhängig von Importen Preise schwanken stärker durch grenzüberschreitende Nachfrage und Logistik
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Brennholz Buche und Preisentwicklung: Lohnt sich der Klassiker noch?

Buchenholz zählt auch 2026 zu den beliebtesten Brennholzarten und setzt beim Preis weiterhin den Maßstab am Markt. Der hohe Heizwert, die lange Brenndauer und der gleichmäßige Abbrand machen Buche besonders effizient, wirken sich jedoch auch direkt auf das Preisniveau aus. Entscheidend ist daher weniger der reine Preis pro Raummeter, sondern das Verhältnis aus Kosten, Heizleistung und Komfort.

Um einschätzen zu können, ob sich Buchenholz für Ihren Bedarf lohnt, ist ein Blick auf das aktuelle Preisniveau sowie der Vergleich zu Alternativen sinnvoll.


Preisniveau Buche 2026 und Verhältnis von Heizwert zu Kosten

Das Preisniveau für Buchenbrennholz liegt 2026 weiterhin im oberen Segment der Brennholzpreise. Ofenfertiges Buchenholz wird je nach Region, Qualität und Lieferform häufig zwischen ca. 90 € und 140 € pro Raummeter angeboten. Diese Preisspanne erklärt sich durch die aufwendigere Trocknung, den hohen Heizwert und die stabile Nachfrage. Dem höheren Preis steht ein klarer Effizienzvorteil gegenüber, da Buchenholz pro Raummeter mehr nutzbare Wärme liefert als viele günstigere Alternativen:

  • sehr hoher Heizwert und lange Brenndauer
  • gleichmäßige Wärmeabgabe über einen langen Zeitraum
  • weniger Nachlegen im Vergleich zu Weichhölzern
  • wirtschaftlich sinnvoll bei regelmäßigem Einsatz


Vergleich zu Alternativen – wann andere Holzarten sinnvoll sind

Ob sich Buchenholz für Sie lohnt, hängt stark vom individuellen Heizverhalten ab. Andere Holzarten oder Brennstoffe können je nach Einsatzzweck eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative darstellen.

  • Eiche: ähnlich hoher Heizwert, vergleichbares Preisniveau, regional teils eingeschränkte Verfügbarkeit
  • Nadelholz (z. B. Fichte, Kiefer): günstiger, schneller Abbrand, gut zum Anheizen oder für Übergangszeiten
  • Holzbriketts: konstante Qualität, oft preisstabiler, platzsparende Lagerung

Eine Kombination aus Buchenholz für den Hauptheizbetrieb und günstigeren Alternativen für Nebenzeiten kann die Heizkosten insgesamt senken:

  • flexible Nutzung je nach Heizbedarf
  • bessere Kostenkontrolle über die Heizsaison
  • Ausgleich zwischen Effizienz und Budget


Fazit: Preisentwicklung Brennholz 2026 realistisch einordnen

Die Brennholzpreise haben sich nach den starken Ausschlägen der vergangenen Jahre 2026 spürbar stabilisiert, liegen jedoch weiterhin über dem früheren Durchschnittsniveau. Für Sie bedeutet das: Weniger extreme Preissprünge, aber auch keine Rückkehr zu sehr niedrigen Preisen. Entscheidend ist daher, die Preisentwicklung realistisch einzuordnen und den Brennholzkauf strategisch zu planen, statt auf kurzfristige Marktbewegungen zu reagieren.


Ihre Kaufentscheidung 2026 – das sollten Sie beachten

Neben konkreten Sparmaßnahmen spielt die grundsätzliche Kaufentscheidung eine zentrale Rolle. Wenn Sie die wichtigsten Einflussfaktoren gemeinsam betrachten, heizen Sie nicht nur günstiger, sondern auch effizienter und planbarer. Wer Preis, Holzart, Lieferform und Qualität strategisch kombiniert, senkt die tatsächlichen Heizkosten spürbar. Berücksichtigen Sie diese Punkte, treffen Sie 2026 eine fundierte und wirtschaftlich sinnvolle Kaufentscheidung mit langfristig stabilen Heizkosten und zuverlässiger Wärmeversorgung.

Darauf kommt es bei Ihrer Kaufentscheidung an:

  • Preisniveau richtig bewerten: Brennholz bleibt teurer als vor 2020, zeigt jedoch mehr Stabilität. Zusätzliche Einsparungen entstehen vor allem durch einen günstigen Kaufzeitpunkt außerhalb der Heizsaison sowie durch größere Bestellmengen, die die Lieferkosten pro Einheit senken.

  • Holzarten passend zum Heizverhalten wählen: Ein hoher Heizwert lohnt sich bei regelmäßiger Nutzung. Kombinieren Sie hochwertige Harthölzer wie Buche für den Hauptbetrieb mit günstigeren Holzarten, um die Kosten zu optimieren, ohne auf Effizienz zu verzichten.

  • Lieferform an Ihre Situation anpassen: Ofenfertiges Brennholz erhöht den Komfort, frisches Holz ist günstiger und ermöglicht langfristige Ersparnisse – vorausgesetzt, Lagerfläche und ausreichende Trocknungszeit sind vorhanden.

  • Regionale Unterschiede berücksichtigen: Preise und Verfügbarkeit variieren deutlich. Regionale Anbieter mit kurzen Transportwegen wirken preisdämpfend und verbessern gleichzeitig die Versorgungssicherheit.

  • Alternativen einbeziehen: Holzbriketts eignen sich als preisstabile Ergänzung, insbesondere zur besseren Planung in Zeiten schwankender Brennholzpreise oder eingeschränkter Verfügbarkeit.

  • Effizienz priorisieren: Heizwert, Brenndauer und eine niedrige Restfeuchte beeinflussen die tatsächlichen Heizkosten stärker als der reine Raummeterpreis. Hochwertiges, gut getrocknetes Holz reduziert den Verbrauch und steigert die Wirtschaftlichkeit.

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Die Preisentwicklung von Brennholz 2026 zeigt, wie wichtig eine vorausschauende Planung und die Wahl hochwertiger Brennstoffe sind. Damit Sie trotz schwankender Preise effizient, kalkulierbar und komfortabel heizen, kommt es auf die richtige Produktqualität an. Mit den bewährten Brennstoffen von RAU setzen Sie auf hohe Heizleistung, gleichmäßigen Abbrand und zuverlässige Versorgung. Diese Produkte unterstützen Sie dabei, Ihre Heizkosten gezielt zu optimieren:

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FAQ: häufige Fragen zur Preisentwicklung von Brennholz

Sie fragen sich, wie sich die Brennholzpreise 2026 entwickeln, wann der beste Kaufzeitpunkt ist und worauf Sie bei der Preisbewertung achten sollten? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen, die im Zusammenhang mit der aktuellen Preisentwicklung von Brennholz immer wieder gestellt werden:

Ist Brennholz 2026 billiger geworden?

Nein, Brennholz ist 2026 im Vergleich zu den Jahren vor 2020 weiterhin deutlich teurer. Nach den starken Preisanstiegen zwischen 2021 und 2023 haben sich die Preise jedoch auf einem erhöhten Niveau stabilisiert. In vielen Regionen zeigt sich aktuell eher eine Seitwärtsbewegung als ein deutlicher Preisrückgang.

Warum unterscheiden sich Brennholzpreise regional so stark?

Die Brennholzpreise hängen stark von regionaler Verfügbarkeit, Transportwegen und lokaler Nachfrage ab. In waldreichen Regionen mit kurzen Lieferwegen fallen die Preise häufig niedriger aus als in Ballungsräumen oder waldarmen Gebieten mit hoher Nachfrage.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um Brennholz zu kaufen?

Der günstigste Kaufzeitpunkt liegt in der Regel außerhalb der Heizsaison. Besonders im späten Frühjahr und im Frühsommer ist die Nachfrage gering, das Angebot größer und die Preise sind häufig niedriger als im Herbst oder Winter.

Wird Brennholz in Zukunft wieder günstiger?

Ein deutlicher Preisrückgang ist derzeit nicht absehbar. Nachhaltige Forstwirtschaft, begrenzte Einschlagsmengen sowie gestiegene Produktions- und Transportkosten sprechen eher für ein dauerhaft höheres Preisniveau mit moderaten Schwankungen.

Welche Holzart bietet 2026 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hängt vom individuellen Heizverhalten ab. Buchenholz bietet einen hohen Heizwert und lange Brenndauer, ist jedoch teurer. Günstigere Holzarten wie Nadelholz eignen sich gut für Übergangszeiten oder als Ergänzung.

Brennholz früh kaufen oder auf fallende Brennholzpreise warten?

Da Brennholzpreise selten kurzfristig deutlich sinken, überwiegen in der Praxis meist die Vorteile eines frühen Kaufs. Wer frühzeitig kauft, profitiert von besserer Verfügbarkeit, geringerer Preisspannung und höherer Planungssicherheit. Abwarten birgt das Risiko steigender Preise und längerer Lieferzeiten kurz vor oder während der Heizsaison. Flexibilität bei Holzart und Lieferform kann spätere Käufe zwar abfedern, ersetzt aber keinen strategischen Kaufzeitpunkt.

Lohnen sich Holzbriketts als Alternative zu Brennholz?

Holzbriketts können eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung sein, da sie eine gleichbleibende Qualität bieten und oft weniger starken Preisschwankungen unterliegen. Sie sind platzsparend lagerbar und ermöglichen eine gut planbare Wärmeabgabe.

Preisentwicklung von Brennholz 2026

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Kaminkassette nachrüsten

Kaminkassette nachrüsten

Kaminkassette nachrüsten: Kosten, Förderung und Erfahrungen

Wenn Sie eine Kaminkassette nachrüsten, rüsten Sie Ihren offenen Kamin mit einer geschlossenen Glastür und Einsatztechnik auf. Dadurch steigt die Effizienz deutlich, der Brennstoffverbrauch sinkt und Ihr Wohnraum bleibt sauberer und sicherer. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über Preise, Fördermöglichkeiten und Heizleistung – ergänzt durch Erfahrungen aus der Praxis und Tipps für den Einsatz nachhaltiger Brennstoffe wie die Holzbriketts von RAU.

Kaminkassette nachrüsten: alle Fakten auf einen Blick

Eine Kaminkassette verwandelt Ihren offenen Kamin in eine moderne Heizquelle. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Mehr Effizienz: Wirkungsgrad steigt von ca. 20 % auf bis zu 80 bis 85 %
  • Kostenersparnis: weniger Holzverbrauch, geringere Energiekosten
  • Sicherheit: geschlossene Tür reduziert Funkenflug und Brandgefahr, unbeaufsichtigtes Abbrennen möglich
  • Sauberkeit: weniger Ruß und Asche im Wohnraum, weniger Geruchsbelästigung
  • Flexibilität: individuelle Maßanfertigung fast immer möglich, für beinahe jede Kaminöffnung geeignet
  • Schneller Einbau: keine aufwändigen Mauerarbeiten oder Stemmarbeiten notwendig
  • Gesetzliche Anforderungen: alle aktuellen Kassettenmodelle erfüllen 1. BImSchV Stufe 2 und EU-Ökodesign 2022
  • Dauerbetrieb erlaubt: nach Umrüstung ist dauerhafter Heizbetrieb möglich, auch nach den neuen Emissionsregeln ab 2025
  • Fördermöglichkeiten: regionale und Hersteller-Angebote, beispielsweise bis zu 250 € Zuschuss bei Nachrüstung (solange Fördertöpfe reichen)
  • Automatische Luftsteuerung: moderne Kassetten oft mit stromloser Regelung erhältlich, unterstützt effiziente Verbrennung ohne externe Technik

Möglichkeiten zum Nachrüsten einer Kaminkassette

Für die Modernisierung Ihres offenen Kamins stehen verschiedene Umsetzungswege zur Verfügung. Hier die wichtigsten Nachrüstungsoptionen im Überblick:

  • Einbau einer Kaminkassette nach Maß: Die Kaminkassette wird individuell auf die Kaminöffnung zugeschnitten, eingesetzt und fachmännisch abgedichtet, wodurch ein Wirkungsgrad von bis zu 85 % und Heizleistungen von 5 bis 12,5 kW entstehen. Der Einbau ist meist in ein bis zwei Stunden möglich. Diese Möglichkeit ist auch für komplizierte Bauformen geeignet.

  • Austausch eines alten Heizeinsatzes: Der alte Kamineinsatz wird entfernt und durch einen modernen, emissionsarmen Einsatz ersetzt. Dies erfolgt vorwiegend ohne größere Umbauarbeiten. Die neuen Modelle erfüllen alle aktuellen Grenzwerte und sind direkt als Dauerbrandanlage zugelassen.

  • Nachrüstung mit Feinstaubfilter oder Katalysator: Für bestehende Anlagen werden am Rauchrohr passive oder aktive Filter montiert. Diese senken Feinstaub- und CO-Emissionen, erfüllen die BImSchV-Vorgaben ab 2025 und erfordern eine regelmäßige Wartung. Die Filterkosten liegen zwischen 300 € (passiv) und ca. 1.000 € (aktiv).

  • Pellet-Kassette als Alternative: Eine Umrüstung vom Holz- auf Pelletbetrieb ermöglicht eine automatische Brennstoffzufuhr, sorgt für hohe Effizienz und einen energiesparenden Dauerbetrieb; die Nachrüstkosten variieren dabei je nach Modell und Größe.

  • Maßgeschneiderter Kachelofeneinsatz (nur für Kachelöfen): Dabei wird das Innenleben des Kachelofens durch einen modernen Einsatz ersetzt, der mit geringerem Brennstoffbedarf arbeitet und strengste Abgasnormen erfüllt; der Einbau erfolgt in der Regel ohne Abriss der bestehenden Verkleidung.

Übersicht: Gestaltungsmöglichkeiten hinter dem Kamin

Die folgende Übersicht zeigt die gängigsten Varianten für das Nachrüsten von Kaminkassetten und ihre jeweiligen Vorteile, Herausforderungen und Besonderheiten:

Variante / System Vorteile Herausforderungen / Nachteile Besonderheiten / Beispiele
Standard-Kaminkassette günstigste Lösung, hoher Wirkungsgrad, einfache Nachrüstung eingeschränkte Maßflexibilität bei Sonderformen Modelle für gängige offene Kamine
Maßgefertigte Kaminkassette individuell anpassbar, optimale Raumausnutzung, perfekte Passform teurer, längere Lieferzeit Sonderanfertigungen für ungewöhnliche Kamineingänge
Pellet-Kassette automatische Brennstoffzufuhr, hohe Effizienz, Dauerbetrieb möglich abhängig von Strom und Pelletversorgung Umrüstung vom Holz- auf Pelletbetrieb
Maßgeschneiderter Kachelofeneinsatz Modernisierung ohne Abriss, geringer Brennstoffbedarf, erfüllt Abgasnormen nur für bestehende Kachelöfen geeignet Einsatz ersetzt das Innenleben, Verkleidung bleibt bestehen
Kombinierte Systeme flexibel: Holz und Pellets nutzbar, hohe Unabhängigkeit sehr hohe Investitionskosten Hybridlösungen für maximale Flexibilität
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Gesetzliche Vorschriften und Normen für die Nachrüstung von Kaminkassetten

Damit der Kamin auch ab 2025 sicher und legal betrieben werden kann, gilt Folgendes:

  • Materialien: Wandverkleidung und Bauteile müssen nicht brennbar sein und der DIN 4102-2 entsprechen, mineralische Materialien wie Ziegel, Beton oder Kalziumsilikatplatten sind vorgeschrieben und bieten Brandschutz.

  • Mindestabstände: Der Abstand vom Kamin zur Wand sollte nach DIN EN 13240 mindestens 20 bis 40 cm betragen, abhängig vom Material und jeweiligen Herstellerangaben.

  • Grenzwerte und Emissionen: Ab 2025 gelten Grenzwerte von höchstens 0,15 g Feinstaub und 4 g Kohlenmonoxid pro Kubikmeter Abgas nach 1. BImSchV, diese müssen durch Einbau einer Kaminkassette oder zusätzlicher Filtertechnik nachgewiesen werden.

  • Brandschutzauflagen: Die Feuerungsverordnung (FeuV) regelt Aufstellung und Betrieb, der Einbau darf nur durch zertifizierte Fachbetriebe erfolgen, eine Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger ist Pflicht, sonst bleibt der Betrieb illegal.

  • Prüfung und Dokumentation: Der Nachweis über Prüfprotokolle, Typenschild und Emissionswerte muss dem Schornsteinfeger vorgelegt werden, sind die Anforderungen nicht erfüllt, droht eine Stilllegung oder Bußgeld.

  • Belüftung: Hinter Wandverkleidungen ist eine Durchlüftung nötig, um Wärmestau und Beschädigungen vorzubeugen, Installationshinweise müssen laut Hersteller und Bauvorschriften beachtet werden.

Wichtig: Nur wenn Sie diese Vorschriften einhalten, bekommen Sie die Zulassung durch den Schornsteinfeger und dürfen Ihren Kamin nach dem Stichtag weiter betreiben.


Praxistipps zum Nachrüsten einer Kaminkassette

Wenn eine Nachrüstung Ihrer Kaminkassette ansteht, helfen diese praxisnahen Tipps für eine sichere und effiziente Umsetzung:

  • Fachmännische Beratung einholen: Sprechen Sie frühzeitig mit dem Schornsteinfeger, der über Austauschpflichten und technische Anforderungen informiert und bei der Abnahme unterstützt.
  • Passende Kaminkassette auswählen: Achten Sie auf normgerechte Modelle mit guter Wärmeleistung, die für Ihren Kamin dimensioniert sind.
  • Einbau durch Experten: Beauftragen Sie einen qualifizierten Handwerksbetrieb, um Sicherheit, Korrektheit und Zulassung zu gewährleisten.
  • Maßanfertigung nutzen: Bei ungewöhnlichen Kaminöffnungen hilft eine maßgefertigte Kassette, passgenaue Abdichtung sicherzustellen und Energieverluste zu minimieren.
  • Regelmäßige Wartung einplanen: Reinigen und überprüfen Sie Kaminkassette und Abgaswege regelmäßig, um Betriebssicherheit und Effizienz zu erhalten.
  • Energieeffizienz steigern: Nutzen Sie die Kaminkassette auch zur Verwendung alternativer Brennstoffe wie Briketts, die eine längere und gleichmäßige Wärmeabgabe ermöglichen.
  • Umweltauflagen beachten: Erfüllen Sie die aktuellen Emissionsvorgaben der BImSchV, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein und Umweltbelastungen zu reduzieren.
  • Kosten und Fördermittel prüfen: Planen Sie die Kosten realistisch ein und informieren Sie sich über mögliche Förderprogramme zur Nachrüstung.

Kaminkassette nachrüsten: Erfahrungen und Bewertungen aus der Praxis

Die Rückmeldungen von Kaminbesitzern zeigen, welche Vorteile die Nachrüstung mit sich bringt und worauf Sie achten sollten:

  • Deutlich höherer Wirkungsgrad: Der Wirkungsgrad steigt von etwa 20 % auf bis zu 80 %. Dadurch verringert sich der Holzverbrauch deutlich.

  • Verbesserte Wohnqualität: Die Wärmeleistung verbessert sich und die Rauchentwicklung im Wohnraum wird reduziert. So entsteht ein angenehmeres Raumklima.

  • Schneller Einbau: Der fachgerechte Einbau dauert meist nur wenige Stunden. Erfahrene Heimwerker können vieles selbst übernehmen, dennoch wird professionelle Unterstützung empfohlen.

  • Maßanfertigungen überzeugen: Passgenaue Modelle verhindern Wärmeverluste und integrieren sich optimal in bestehende Kamine.

  • Höhere Sicherheit: Geschlossene Scheiben reduzieren Funkenflug und Brandgefahr. Dies wird von vielen Anwendern besonders geschätzt.

  • Leichte Nebengeräusche möglich: Lüfter oder Belüftungssysteme können Geräusche verursachen, die in der Regel jedoch als unproblematisch empfunden werden.

  • Kostenrahmen: Einfache Nachrüstungen beginnen bei etwa 1.500 € inklusive Einbau. Wasserführende oder Design-Modelle sind entsprechend teurer.

  • Zukunftssicher: Durch die Einhaltung der BImSchV ab 2025 bleiben die Anlagen langfristig betreibbar und umweltfreundlich.

Kosten für das Nachrüsten einer Kaminkassette 2025

Das Nachrüsten einer Kaminkassette ist handwerklich bei nahezu jedem offenen Kamin möglich. Die Gesamtkosten richten sich im Wesentlichen nach folgenden Faktoren:

  • Art der Kaminkassette (Standardmodell, maßgefertigte Ausführung oder wasserführender Einsatz)
  • Design und Ausstattung (einfache Ausführung oder exklusives Designerstück)
  • Hersteller und Qualität (Markenprodukt oder günstigeres Modell)
  • Einbauaufwand (Standardmaß oder individuelle Anpassung vor Ort)

Preisrahmen im Überblick

Die folgenden Beispiele zeigen Ihnen typische Kostenrahmen, mit denen Sie bei verschiedenen Varianten der Nachrüstung rechnen sollten:

  • Für ein einfaches Modell sollten Sie mit rund 1.500 € inklusive Einbau rechnen.

  • Bei maßgefertigten oder Designkassetten steigen die Kosten schnell auf 2.000 € und mehr, zuzüglich Einbaukosten von etwa 500 €.

  • Ein wasserführender Kamineinsatz kostet häufig rund 4.000 €. Der Einbau schlägt dabei mit rund 1.000 € zu Buche, lohnt sich jedoch oft durch den zusätzlichen energetischen Nutzen.

Detaillierte Kostenaufstellung

Die folgende Tabelle fasst die einzelnen Kostenfaktoren übersichtlich zusammen und gibt Ihnen einen realistischen Rahmen für die Gesamtkosten:

Kostenfaktor Preisrahmen (EUR) Beschreibung
Standard Kaminkassette 500 € bis 1.000 € einfache Modelle, meist Standardgrößen
Maßgefertigte Kaminkassette 1.200 € bis 2.500 € passgenaue Anfertigung, Designmodelle
Wasserführende Kaminkassette 3.000 € bis 4.000 € mit Heizwasser-Anbindung, höherer Preis
Einbau 300 € bis 1.000 € abhängig vom Einbauaufwand und eventuellen Anpassungen
Materialkosten 200 € bis 500 € Zusatzmaterialien für Abdichtung und Brandschutz
Abnahme durch Schornsteinfeger 50 € bis 150 € Pflichtprüfung nach Einbau
Gesamtkosten einfache Nachrüstung 1.050 € bis 1.600 € Summe aus Kassette, Einbau und Abnahme
Gesamtkosten hochwertige Nachrüstung 4.100 € bis 5.150 € für wasserführende bzw. umfangreiche Systeme
👉 Tabelle nach links/rechts wischen für alle Infos


Förderungen zum Kaminkassette-Nachrüsten

Nachdem Sie nun die typischen Kostenfaktoren einer Nachrüstung kennen, lohnt sich ein Blick auf mögliche Förderungen, mit denen sich Ihre Investition deutlich reduzieren lässt:

  • BAFA-Förderung für wasserführende Kaminkassetten: Sie können Zuschüsse von bis zu 35 % der förderfähigen Kosten erhalten, allerdings ausschließlich in Kombination mit Pelletheizungen und Pufferspeichern. Ein Antrag muss unbedingt vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.

  • Regionale Förderprogramme: Viele Bundesländer und Kommunen stellen ergänzende Förderungen oder zinsgünstige Kredite für den Einbau moderner Heizsysteme bereit. Dazu gehören in einigen Fällen auch bestimmte Kaminkassettentypen.

  • Förderung für Feinstaubfilter: Für den nachträglichen Einbau von Filtern an bestehenden Kaminanlagen werden Zuschüsse gewährt. Damit lassen sich die Emissionsgrenzwerte der 1. BImSchV einhalten.

  • Steuerliche Vorteile bei Handwerksleistungen: Die Handwerkerkosten für den Einbau können Sie in Ihrer Einkommenssteuererklärung geltend machen. Auf diese Weise reduziert sich die tatsächliche finanzielle Belastung.

  • Hersteller- und Händlerprogramme: Manche Anbieter stellen zeitlich begrenzte Boni oder Rückvergütungen zur Verfügung, wenn Sie eine Kaminkassette kaufen und einbauen lassen.

Jetzt mit RAU Ihre nachgerüstete Kaminkassette optimal nutzen und nachhaltige Wärme genießen!

Eine nachgerüstete Kaminkassette verwandelt Ihren offenen Kamin in eine effiziente und sichere Heizquelle. Damit Sie die Vorteile voll ausschöpfen können, kommt es auch auf den richtigen Brennstoff und das passende Zubehör an. Mit den nachhaltigen Produkten von RAU schaffen Sie Gemütlichkeit, Effizienz und umweltfreundliche Wärme:

Entdecken Sie jetzt die Brennstoffe und das Zubehör von RAU – und genießen Sie Ihr Kaminfeuer in der nachgerüsteten Kaminkassette mit nachhaltiger Energie und maximalem Komfort.

FAQ: häufige Fragen zur Nachrüstung einer Kaminkassette

Sie überlegen, ob sich eine Nachrüstung für Ihren Kamin lohnt oder welche technischen Details Sie beachten müssen? Bei uns finden Sie Antworten auf häufige Fragen, die in diesem Zusammenhang immer wieder gestellt werden:

Ist jede offene Feuerstelle grundsätzlich für eine Nachrüstung geeignet?

Nicht immer. Entscheidend sind Größe und Form der Öffnung, Beschaffenheit des Schornsteins, vorhandener Platz für Luftzufuhr und Abdichtung sowie die Statik und Brandschutzvoraussetzungen.

Welche Materialien sind bei der Innenverkleidung einer Kaminkassette sinnvoll?

Hitzebeständige Materialien wie Schamottsteine, Vermiculite oder spezielle feuerfeste Gusseisen-/Stahl-Komponenten sind üblich. Sie beeinflussen sowohl die Lebensdauer als auch die Wärmeabgabe und sollten in Qualität und Verarbeitung stimmen.

Wie hoch ist der Aufwand für Wartung und Reinigung einer Kaminkassette im Vergleich zu einem offenen Kamin?

Die Wartung fällt mit einer Kassette oft geringer aus, da weniger Ruß, Qualm und Funkenflug entstehen. Dennoch sind regelmäßige Reinigungen der Scheibe, Kontrolle der Dichtungen und der Abgaswege notwendig.

Welche Effekte hat eine Kaminkassette auf den Zug und das Rauchsog-Verhalten des Schornsteins?

Eine Kaminkassette kann das Zugverhalten verbessern, insbesondere wenn der Schornstein optimiert ist. Ist der Zug schlecht, können Luftleckagen und Anpassungen nötig sein, damit Rauch nicht in den Wohnraum gelangt.

Wie wirkt sich die Dimensionierung einer Kaminkassette auf die Heizleistung und den Brennstoffverbrauch aus?

Eine zu kleine Kassette erreicht möglicherweise nicht die gewünschte Heizleistung, während eine zu große Kassette ineffizient sein kann. Die Leistung sollte passend zur Raumgröße und zum Wärmebedarf gewählt werden.

Sind Zusatzfunktionen wie automatische Luftsteuerung, Scheibenspülung oder Lüfter lohnenswert?

Ja, sie erhöhen Komfort und Effizienz. Automatische Luftsteuerung sorgt für optimierte Verbrennung, Scheibenspülung hält die Scheibe sauberer, und Lüfter helfen, Wärme schneller im Raum zu verteilen. Allerdings entstehen dadurch Zusatzkosten und ggf. Stromverbrauch.

Wie lange dauert die Amortisation einer Kaminkassette?

Je nach Einsparung beim Brennstoff, Häufigkeit der Nutzung und Kosten der Nachrüstung kann sich eine Kaminkassette oft in wenigen Jahren amortisieren – typischerweise etwa 3 bis 7 Jahre bei viel Nutzung.

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Kamin selber bauen

Kamin selber bauen

Kamin selber bauen – so gelingt Ihre Feuerstelle mit System

Sie träumen von knisterndem Kaminfeuer im eigenen Zuhause? Mit einem hochwertigen Kaminbausatz, etwas handwerklichem Geschick und praktischem Zubehör lässt sich dieser Traum relativ einfach verwirklichen.

In unserem ausführlichen Ratgeber vermitteln wir Ihnen alles, was Sie wissen müssen – von den rechtlichen Grundlagen und notwendigen Vorplanungen bis hin zur praktischen Umsetzung und endgültigen Abnahme.

Profitieren Sie von unseren professionellen Praxistipps, Hintergrundwissen und Empfehlungen, die Ihnen Sicherheit und Inspiration beim Selbstbau bieten.

Warum lohnt es sich, einen Kaminofen selbst zu bauen?

Der Selbstbau eines Kamins bringt viele Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Handwerkerauftrag.
Sie erhalten maximale Gestaltungsfreiheit, behalten die Kosten im Blick und können das Heizsystem ganz nach Ihren Wünschen umsetzen. Besonders in Kombination mit effizienten Holzbriketts entsteht ein modernes, nachhaltiges Heizkonzept.

Ihre Vorteile beim Kamin-Selbstbau

Wenn Sie selbst zum Werkzeug greifen, profitieren Sie nicht nur finanziell, sondern genießen zahlreiche weitere Pluspunkte, die sowohl praktische als auch gestalterische Aspekte betreffen:

  • Kostenersparnis:
    Eigenleistung ersetzt teure Handwerkerarbeiten und senkt die Gesamtkosten erheblich.

  • Individuelle Gestaltung:
    Material, Form, Farbe und Abmessungen bestimmen Sie ganz nach Ihren persönlichen Vorstellungen.

  • Nachhaltiges Heizen:
    In Verbindung mit Holzbriketts heizen Sie CO₂-reduziert, effizient und umweltschonend.

  • Schnelle Realisierung:
    Ein Bausatz-Kamin kann oft bereits nach wenigen Tagen in Betrieb genommen werden.

  • Nachhaltige Bauweise:
    Durch gezielte Materialwahl und ökologische Brennstoffe leisten Sie einen Beitrag zum Umweltschutz.

  • Flexibilität in der Umsetzung:
    Spontane Anpassungen sind möglich, um den Kamin optimal an räumliche Gegebenheiten oder individuelle Wünsche anzupassen.

  • Langfristige Unabhängigkeit:
    Sie sind nicht von Handwerker-Terminen abhängig und können den Aufbau in Ihrem gewünschten Zeitrahmen durchführen.

  • Verbesserte Materialauswahl:
    Sie wählen gezielt hochwertige und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Komponenten aus.

  • Wertsteigerung der Immobilie:
    Ein individuell gestalteter Kamin kann den Wert Ihrer Immobilie und deren Wohnkomfort erhöhen.

  • Technisches Verständnis und Wissensgewinn:
    Sie lernen jede verborgene Komponente kennen und können Wartungsarbeiten später fachgerecht selbst übernehmen. Zudem sammeln wertvolle Bau- und Heiztechnikkenntnisse für zukünftige Projekte und Wartungen.

Welche Kosten entstehen beim Kamin-Selbstbau?

Die Kosten variieren je nach Bauart, Materialien und Eigenleistung. Folgende Tabelle veranschaulicht übliche Kostenpositionen:

Leistung Kosten Hinweise
Kaminbausatz mit Heizeinsatz 1.500 € – 4.000 € abhängig von Modell, Größe, Ausstattung
Bodenplatte (z. B. Glas) 100 € – 300 € Pflicht bei brennbaren Untergründen
Rauchrohr und Wanddurchführung 150 € – 250 € Anschluss an bestehendem Schornstein
Dämmplatten und Brandschutz 200 € – 400 € vorschriftgemäßer Brandschutz
Kleber, Putz und Farbe 100 € – 200 € nur hitzebeständige Materialien
Werkzeug (bei Bedarf mieten) 50 € – 100 € Wasserwaage, Kelle, Stichsäge etc.
Schornsteinfeger (Abnahme) 80 € – 150 € Gesetzliche Betriebserlaubnis
Gesamt (Schätzung) 2.200 € – 5.400 € Je nach Aufwand, Material, Ausstattung

Tipp: Prüfen Sie, ob Tools geliehen statt gekauft werden können, um Zusatzkosten zu vermeiden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So bauen Sie Ihren Innen- und Außen-Kamin selbst

Ein Kaminbauprojekt lässt sich bei guter Vorbereitung und mit einem passenden Bausatz effizient umsetzen – sowohl im Innenbereich als auch im Freien. Die folgenden sechs Schritte gelten grundsätzlich für beide Varianten.

Wer jedoch einen Außenkamin bauen möchte, sollte zusätzlich auf witterungsbedingte Besonderheiten achten.

Schritt 1: Planung und Genehmigung

  • Klären Sie baurechtliche Voraussetzungen frühzeitig.

  • Kontaktieren Sie den zuständigen Schornsteinfeger, um die Machbarkeit vor Ort zu prüfen und Empfehlungen zu erhalten.

  • Wählen Sie einen geeigneten, zentralen Standort unter Berücksichtigung der optimalen Wärmeverteilung.

  • Beachten Sie Mindestabstände zu brennbaren Materialien, z. B. Möbelstücken oder Bodenbelägen.

  • Prüfen Sie, ob ein passender Schornsteinanschluss vorliegt oder nachgerüstet werden muss.

  • Entscheiden Sie sich für einen Bausatz, der exakt zu Ihren räumlichen Gegebenheiten und gewünschten Funktionen passt.

Schritt 2: Untergrund vorbereiten

  • Installieren Sie eine feuerfeste Bodenplatte (aus Glas, Stahl oder Stein).

  • Bringen Sie ggf. Wanddämmungen (Kalziumsilikatplatten) an, um die Wand zu schützen und Energieverluste zu minimieren.

  • Markieren Sie exakte Maße für den Kaminumriss und die spätere Rauchrohrdurchführung.

  • Prüfen Sie, ob der Boden das Kamingewicht dauerhaft tragen kann – insbesondere bei Altbauten mit Holzboden.

Schritt 3: Sockel setzen und Einsatz montieren

  • Der Sockel bildet das Fundament für den gesamten Kamin. Mauern Sie diesen exakt nach Anleitung.

  • Der Heizeinsatz wird auf den Sockel gesetzt – achten Sie auf die exakte Ausrichtung mit der Wasserwaage.

  • Nutzen Sie alle mitgelieferten Befestigungen, um ein Verrutschen zu verhindern.

  • Prüfen Sie die Passgenauigkeit der Schnittstellen.

Schritt 4: Rauchrohr montieren

  • Setzen Sie das Rauchrohr stabil in den Wanddurchbruch.

  • Dichten Sie die Übergänge sorgfältig ab, damit keine Schadstoffe oder heiße Gase in den Wohnraum gelangen.

  • Der Anschluss am bestehenden Schornstein muss exakt passen.

  • Beachten Sie je nach Bauweise die notwendigen Isolierungen.

Schritt 5: Kaminverkleidung aufbauen

  • Montieren Sie die Seitenteile und das Dekor, z. B. aus Stein, Keramik oder Gipskarton.

  • Gestalten Sie die Oberfläche nach Wunsch mit Putz, Farbe oder Fliesen – ausschließlich hitzebeständige und zugelassene Materialien verwenden.

  • Integrieren Sie ggf. Sichtbereiche zur Beobachtung des Feuers und zum Nachlegen von Brennstoff.

Schritt 6: Abnahme durch den Schornsteinfeger

  • Die Abnahme ist gesetzlich verpflichtend und darf keinesfalls übersprungen werden.

  • Der Schornsteinfeger prüft die korrekte Montage, Hygiene und Betriebssicherheit sowie den Luftzug und die Emissionswerte.

  • Erst nach erfolgreicher Abnahme erhalten Sie die Genehmigung zur Nutzung Ihres neuen Kamins.

Extra-Schritte für Außenkamine

Da Ihr Außenkamin im Freien steht, hat er andere bauliche Anforderungen – insbesondere beim Witterungsschutz, Fundament und Schornsteinführung.

Daher empfehlen wir Ihnen beim Bauen folgende Schritte zu befolgen:

  1. Fundament frostfest anlegen:
    Der Außenkamin muss ganzjährig stabil stehen. Planen Sie daher ein belastbares Punkt- oder Streifenfundament aus Beton, das frostfrei gegründet ist.

  2. Witterungsbeständige Materialien verwenden:
    Setzen Sie bei der Verkleidung auf wetterfeste, UV-beständige und frostresistente Baustoffe wie Klinker, Naturstein oder beschichteten Beton.

  3. Regen- und Windschild einplanen:
    Ein Kaminhut oder eine Regenhaube schützt die Mündung Ihres Kamins vor Feuchtigkeit und stabilisiert gleichzeitig den Luftzug – besonders bei windigem Wetter.

  4. Sicherheitsabstände einhalten:
    Stellen Sie sicher, dass ausreichend Abstand zu Hauswänden, Pflanzen, Pergolen oder Gartenmöbeln eingehalten wird – auch Funkenflug muss berücksichtigt werden.

  5. Schornsteinführung prüfen lassen:
    Klären Sie die Schornsteinhöhe und -führung mit dem zuständigen Schornsteinfeger. Auch bei Außenkaminen kann eine bauliche Abnahme notwendig sein.

  6. Schutz bei Nichtnutzung vorsehen:
    Decken Sie Ihren Außenkamin bei längerer Nutzungspause mit einer wetterfesten Plane oder einem passenden Schutzsystem ab, um Materialschäden zu vermeiden.

Kaminbausatz vs. kompletter Eigenbau: Was passt besser zu Ihnen?

Der Entschluss steht fest, Sie möchten einen eigenen Kamin bauen.
Doch nun stehen Sie vor der Frage: Soll es ein durchdachter Bausatz sein oder wagen Sie den vollständigen Eigenbau?
Beide Wege haben ihren Reiz, je nachdem, wie viel Zeit, Erfahrung und Gestaltungsfreiheit Sie sich wünschen:

Kriterium Kaminbausatz Kompletter Eigenbau
Bauweise vorgefertigte, aufeinander abgestimmte Module vollständig frei geplant und selbst gebaut
Planungsaufwand gering, Bauplan und Anleitung inklusive sehr hoch, alles muss selbst geplant werden
Zeitaufwand für Aufbau ca. 1–3 Tage mehrere Wochen
Anleitung & Passform inklusive, passgenaue Bauteile eigenverantwortlich, kein System
Zulassung der Bauteile gegeben, geprüfte Komponenten unklar, Prüfpflicht durch Schornsteinfeger
Handwerkliches Können Grundkenntnisse reichen aus erfordert umfangreiche Erfahrung
Fehlerrisiko gering durch Systembauweise hoch durch Eigenkonstruktion
Gestaltungsfreiheit eingeschränkt, aber personalisierbar maximal gegeben, komplett individuell


Ein Kaminbausatz eignet sich besonders für ambitionierte Heimwerkerinnen und Heimwerker, die Wert auf Sicherheit, Effizienz und eine zügige Umsetzung legen.

Der komplette Eigenbau ist hingegen vor allem für erfahrene Bauprofis interessant, die maximale gestalterische Freiheit suchen und bereit sind, dafür deutlich mehr Zeit, Planung und Verantwortung zu investieren.

Unsere RAU-Experten-Tipps für Ihre Entscheidung:

Die Tipps unserer Experten helfen Ihnen dabei, realistisch einzuschätzen, welcher Weg zu Ihren handwerklichen Fähigkeiten, Ihrer verfügbaren Zeit und Ihren Ansprüchen passt.

Wenn Sie … Unser Tipp
… Wert auf Sicherheit und Schnelligkeit legen Entscheiden Sie sich für einen Kaminbausatz mit geprüften Bauteilen und klarer Anleitung. Sie sparen Zeit und können sicher sein, dass alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind.
… kreative Ideen umsetzen möchten Der komplette Eigenbau bietet maximale Gestaltungsfreiheit – aber auch höhere Anforderungen. Planen Sie sorgfältig und ziehen Sie im Zweifel Fachleute zur Unterstützung hinzu.
… die gesetzlichen Vorgaben im Blick behalten möchten Jede Feuerstätte muss vor der Inbetriebnahme vom Schornsteinfeger abgenommen werden. Achten Sie auf zugelassene Materialien nach BImSchV (Bundes-Immissionsschutzverordnung).
… Ihr Projekt gründlich vorbereiten möchten Der Eigenbau erfordert häufig spezielle Werkzeuge, technisches Verständnis und Materialkenntnis. Kalkulieren Sie den Zeit- und Arbeitsaufwand realistisch ein.


Durchdachtes Zubehör von RAU für Ihren selbst gebauten Kamin

Nachdem Ihr selbstgebauter Kamin steht, fehlt oft noch das passende Zubehör, um ihn sicher, komfortabel und effizient zu betreiben. Unsere Produkte sind genau darauf abgestimmt – für einen rundum gelungenen Heizbetrieb und maximale Freude am Feuer:

Buchenholzbriketts – hochverdichtete Briketts aus regionalem Buchenholz, ohne Zusatzstoffe, mit langer Flammdauer (bis 1,5 h), hoher Glutleistung (bis 3 h) und nahezu rückstandsfreier Verbrennung – ideal für effizientes, sauberes Heizen

Ofenfertiges Brennholz aus Buche – kammergetrocknet, harzfrei und schädlingsfrei, mit optimaler Restfeuchte (8 bis 10 %) – perfekt für Kamine, Kachelöfen und Zentralheizungen dank sicherem Abbrand und hervorragendem Heizwert

Kaminzubehöremisonssparende Kamin-Anzündhilfen aus Naturmaterialien, effektive Reinigungsmittel für Kaminscheiben und funktionales Werkzeug wie Brikettzangen – für ein bequemes, sauberes und sicheres Heizerlebnis

Häufige Fragen zum Kamin-Selbstbau

Sie möchten sichergehen, dass Sie beim Selbstbau Ihres Kamins alle wichtigen rechtlichen und technischen Vorgaben erfüllen?

Wir geben Ihnen ausführliche Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Selfmade-Kamin:

Ist es erlaubt, einen Kamin selbst zu bauen?

Ja, grundsätzlich ist es in Deutschland erlaubt, einen Kamin selbst zu bauen, sofern Sie die geltenden Brandschutzrichtlinien, die Vorgaben des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) und eventuelle landesspezifische Bauordnungen einhalten.

Der selbstgebaute Kamin – ob Bausatz, Einbaukamin oder Eigenkonstruktion – muss jedoch immer vor der Inbetriebnahme von einem Bezirksschornsteinfeger abgenommen werden. 

Achtung: In einzelnen Bundesländern kann der Eigenbau untersagt sein; informieren Sie sich hierzu unbedingt vorab bei den zuständigen Behörden oder direkt beim Schornsteinfeger.

Brauche ich eine Genehmigung, bevor ich meinen Kamin selbst baue?

Eine klassische Baugenehmigung ist für den Selbstbau eines Kaminofens in den meisten Fällen nicht erforderlich. Dennoch müssen Sie alle Vorschriften der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) erfüllen und den Einbau zwingend vor und während der Bauphase mit dem Schornsteinfeger abstimmen.

Der Schornsteinfeger prüft, ob alle rechtlichen und technischen Bedingungen eingehalten wurden. Erst nach seiner Abnahme darf der Kamin betrieben werden. In Mietwohnungen benötigen Sie zusätzlich die Zustimmung Ihres Vermieters.

Wie viel Zeit nimmt der Kamin-Selbstbau in Anspruch?

Wenn Sie sich für einen Kamin-Bausatz entscheiden, können Sie mit einem zeitlichen Aufwand von etwa 1 bis 3 Tagen rechnen, je nach Bauweise und handwerklichen Vorkenntnissen. Wenn Sie einen Kamin vollständig in Eigenregie und ohne vorgefertigten Bausatz errichten, kann sich der Bau je nach Projektumfang, Materialbeschaffung und individuellen Anpassungen deutlich über mehrere Tage oder sogar Wochen erstrecken.

Welche Brennstoffe sind empfehlenswert?

Für einen modernen, emissionsarmen Kaminbetrieb sind naturbelassene Hartholzbriketts – wie sie RAU anbietet – und kammergetrocknetes Buchenbrennholz optimal geeignet. Sie erfüllen die Anforderungen aktueller Emissionsgrenzwerte, sind besonders sparsam, verbrennen gleichmäßig und unterstützen die Umweltziele der Bundesimmissionsschutzverordnung.

Achten Sie darauf, ausschließlich zugelassene und empfohlene Brennstoffe zu verwenden, um die Langlebigkeit Ihres Kamins und einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

Jetzt mit RAU Zubehör Ihren Kamin selber bauen

Ist alles bereit für den ersten Funken in Ihrem selbstgebauten Kamin oder fehlt noch das gewisse Etwas? Wer seinen Kamin selbst baut, weiß: Nicht nur der Aufbau zählt, sondern auch das Drumherum. Mit unserem durchdachtem Brennmaterial und Zubehör wird aus Ihrem Projekt eine sichere, effiziente und langlebige Feuerstelle. Stimmen Sie Dämmung, Funkenschutz und Werkzeug perfekt ab und machen Sie aus Ihrem Selbstbau ein echtes Kamin-Meisterstück.

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Wand hinter Kamin gestalten

Wand hinter Kamin gestalten

Wand hinter Kamin gestalten: Ideen, Materialien & Sicherheit für Kaminofen-Wände

Die Wand hinter dem Kamin verleiht Ihrem Feuer einen eindrucksvollen Rahmen und prägt die Atmosphäre im ganzen Raum. Ob rustikale Steinwand, moderne Paneele oder dezente Brandschutzplatten – die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig und verbinden Design mit Sicherheit.

In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Materialien, Vorschriften und Ideen eine stilvolle und sichere Kaminwand ausmachen.

Erfahren Sie zudem, welche nachhaltigen Brennstoffe und welches praktische Zubehör von RAU Ihr Kaminfeuer perfekt machen – für Wärme, Effizienz und unvergessliche Abende.

Wand hinter Kamin: alles Wichtige auf einen Blick

Bei der Gestaltung der Wand hinter dem Kamin spielen Sicherheit, Materialien und Optik gleichermaßen eine Rolle.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Feuerfestigkeit:
    Die Wand muss feuerfest sein oder mit nicht brennbaren Materialien verkleidet werden.

  • Mindestabstand:
    Zwischen Kaminofen und Wand ist je nach Modell ein Abstand von 20 bis 40 cm einzuhalten.

  • Materialien:
    Geeignet sind Naturstein, Keramik, Metall, Glas oder spezielle Brandschutzplatten.

  • Wandaufbau:
    Eine tragfähige Wand mit Dämmung, hitzebeständiger Verkleidung und optionalem Schutzblech sorgt für Sicherheit.

  • Normen:
    Es sind die Feuerungsverordnung (FeuV) und die DIN 4102-2 zum Brandschutz einzuhalten, zudem erfolgt die Abnahme durch den Schornsteinfeger.

  • Gestaltung:
    Die Wandgestaltung reicht von rustikalen Steinwänden bis hin zu modernen Paneelen und farbigen Akzenten.

  • Pflege:
    Dunkle Töne kaschieren Ruß, während versiegelte Oberflächen leicht zu reinigen sind.

Möglichkeiten der Wandgestaltung hinter dem Kamin

Bei der Wandgestaltung hinter dem Kamin stehen Ihnen zahlreiche Optionen zur Verfügung.
Je nach Stil und Anspruch können Sie sich für eine rustikale Steinwand hinter dem Kaminofen, moderne Wandpaneele, klassischen Putz oder Fliesen, elegante Glas- oder Metallplatten, urige Klinkerriemchen bzw. Ziegelwände, kreative Tapeten und Anstriche oder dekorative Elemente wie Bilder, Spiegel und Regale entscheiden.

Jede dieser Varianten hat ihre eigenen Vorteile, optischen Wirkungen und praktischen Eigenschaften.

Für eine sichere Kaminwandgestaltung sollten Sie folgende Sicherheitsaspekte einhalten:

  • Abstand zur Wand:
    Der gesetzliche Mindestabstand zwischen Kaminofen und Wand beträgt 20 cm.

  • Abstand zu Möbeln:
    Zu brennbaren Möbeln ist ein Abstand von mindestens 80 cm einzuhalten.

  • Empfehlung:
    Eine Beratung durch den Schornsteinfeger stellt sicher, dass alle Vorschriften eingehalten werden.

Übersicht: Gestaltungsmöglichkeiten hinter dem Kamin

Die folgende Tabelle fasst die verschiedenen Varianten übersichtlich zusammen und zeigt ihre jeweiligen Vorteile, Herausforderungen und Besonderheiten auf:

Gestaltung / Material Vorteile Herausforderungen / Nachteile Varianten / Besonderheiten
Steinwand / Naturstein langlebig, speichert Wärme, rustikale Optik hohe Materialkosten, tragfähiger Untergrund nötig Schiefer, Granit, Sandstein, schmale Steinplatten, Flusssteine
Wandpaneele schnelle Montage, große Designvielfalt Belüftung hinter Paneelen notwendig Metall- oder Stahlverkleidungen
Keramikfliesen / Klinker pflegeleicht, hitzebeständig, vielseitig Fugen können sich verfärben Klinkerriemchen, Ziegeloptik
Metallplatten modern, reflektieren Wärme, leicht zu reinigen Fingerabdrücke, Ruß schnell sichtbar Edelstahl, Aluminium, Kupfer
Brandschutzplatten höchster Schutz, leicht, überstreichbar weniger dekorativ Kalziumsilikat, Gipsfaser
Glasplatten elegant, lichtreflektierend, pflegeleicht teurer, empfindlich für Fingerabdrücke Glasfronten, hitzebeständiges Sicherheitsglas
Putz preiswert, individuell gestaltbar, hitzebeständig Gefahr von Rissen bei unsachgemäßer Verarbeitung Brandschutz- oder Zementputz
Tapeten / Anstriche kreative Gestaltung, schwer entflammbar verfügbar feuerfeste Varianten teurer Vlies-/Vinyl- oder Strukturtapeten
Dekorative Elemente individuelle Akzente, stimmungsvolle Beleuchtung müssen hitzesicher sein Spiegel, LEDs, Regale, Pflanzen


So sollte die Wand hinter Ihrem Kaminofen aufgebaut sein

Der Aufbau der Wand hinter dem Kaminofen ist entscheidend für die Sicherheit, Funktionalität und das ansprechende Erscheinungsbild des Kamins und besteht aus mehreren sorgfältig aufeinander abgestimmten Schichten:

  1. Tragfähige Grundwand:
    Diese erste Schicht bildet die stabile Basis der Kaminwand. Sie muss sauber, fest und dauerhaft belastbar sein, um das Gewicht der weiteren Schichten sowie des Kaminofens sicher zu tragen. Meistens besteht sie aus Mauerwerk, Beton oder ähnlichen robusten Baustoffen, die auch mechanische Beanspruchungen aufnehmen können.

  2. Isolationsschicht:
    Die Isolationsschicht dient dem Schutz vor Hitze und verhindert, dass sich die Wand oder angrenzende Bauteile zu stark erwärmen. Häufig werden nicht brennbare Dämmmaterialien wie Mineralwolle oder Kalziumsilikatplatten verwendet. Diese sorgen für eine gute Wärmedämmung, reduzieren Wärmeverluste und schützen vor Wärmeschäden.

  3. Hitzebeständige Verkleidung:
    Die äußere Schicht ist gleichzeitig die sichtbare Oberfläche und muss hohen Temperaturen standhalten. Sie kann aus Naturstein, keramischen Fliesen, Metallplatten oder speziellen hitzebeständigen Paneelen bestehen. Diese Verkleidung sorgt für die gewünschte Optik und ist gleichzeitig robust, pflegeleicht und langlebig.

  4. Optionaler Schutz:
    Zur Erhöhung des Schutzes vor Ruß, Funkenflug und Abnutzung kann zusätzlich eine Glas- oder Metallplatte angebracht werden. Diese transparente oder reflektierende Schicht erleichtert die Reinigung der Wand und erhöht die Sicherheit, besonders bei offenem Kamin oder intensiver Nutzung. Sie dient als praktische und schützende Oberfläche zwischen Kamin und Wandverkleidung.

Gesetzliche Vorschriften und Normen für die Kaminwandgestaltung

Damit Ihr Kamin sowohl stilvoll als auch sicher betrieben werden kann, müssen Sie bestimmte gesetzliche Vorschriften und Normen einhalten:

  • Materialien:
    Die Wandverkleidung und Baustoffe dürfen nicht brennbar sein und den Anforderungen der DIN 4102-2 entsprechen, um einen sicheren Schutz vor Brandgefahr zu gewährleisten. Mineralische Baustoffe wie Ziegel oder Kalziumsilikatplatten erfüllen diese Vorgaben.

  • Mindestabstände:
    Der Abstand zwischen Kaminofen und brennbaren Wänden oder Verkleidungen sollte laut DIN EN 13240 zwischen 20 und 40 cm liegen – abhängig vom jeweiligen Material und der Konstruktion. So wird Überhitzung vermieden und das Brandrisiko reduziert.

  • Brandschutzauflagen:
    Zusätzlich zu den DIN-Normen ist die Einhaltung der Feuerungsverordnung (FeuV) verpflichtend. Diese regelt die Aufstellung, Installation und den sicheren Betrieb von Kaminöfen.

  • Prüfung:
    Vor der Inbetriebnahme muss der Kamin durch den Schornsteinfeger abgenommen werden. Diese Prüfung bestätigt die fachgerechte Montage und die Einhaltung aller Brandschutzanforderungen. Ohne Abnahme ist der Betrieb nicht zulässig.

  • Belüftung:
    Eine ausreichende Belüftung hinter der Wandverkleidung verhindert Wärmestau, schützt die Wand und die Dämmung und verlängert die Lebensdauer der gesamten Konstruktion.

Tipps für die Wandgestaltung hinter dem Kamin

Wenn Sie Ihre Kaminwand planen, sollten Sie neben Design und Materialien auch auf praktische und sicherheitsrelevante Aspekte achten. Unsere Expertentipps helfen Ihnen dabei, eine langlebige, pflegeleichte und sichere Lösung zu schaffen:

  • Rußschutz:
    Verwenden Sie dunkle Farben oder versiegelte Oberflächen, damit Rußablagerungen weniger auffallen und die Wand leichter zu reinigen bleibt.

  • Akzente setzen:
    Kombinieren Sie Materialien wie Naturstein, Glas oder Metall, um eine abwechslungsreiche Optik zu schaffen und der Kaminwand eine individuelle Note zu verleihen.

  • Farbwahl:
    Dunkle Töne kaschieren Rußflecken, während helle Naturtöne den Raum freundlich und gemütlich wirken lassen.

  • Dekoration:
    Platzieren Sie ausschließlich hitzebeständige oder nicht brennbare Elemente wie Spiegel, Metallregale oder Keramikvasen direkt an der Kaminwand und vermeiden Sie brennbare Deko.

  • Oberflächenversiegelung:
    Versiegeln Sie Naturstein- oder Putzflächen mit einer speziellen Beschichtung, damit sie vor Rußflecken geschützt sind und die Reinigung leichter fällt.

  • Kombination mit Bodenbelag:
    Stimmen Sie die Kaminwand harmonisch mit dem Boden vor dem Kamin ab, beispielsweise mit hitzebeständigen Stein- oder Metallplatten, die das Gesamtbild abrunden.

Jetzt mit RAU Ihr Feuer im Kamin entfachen und die perfekt gestaltete Kaminwand genießen!

Die Wand hinter dem Kamin schützt Ihr Zuhause und verleiht dem Raum den passenden Rahmen.

Für echte Gemütlichkeit braucht es jedoch mehr:
Mit den nachhaltigen Produkten von RAU Bucheholzbriketts genießen Sie Wärme, Effizienz und unvergessliche Kaminabende:

Buchenholzbriketts – langanhaltende Glut, sauber und umweltschonend

Ofenfertiges Buchen-Brennholz – optimal getrocknet, mit hohem Heizwert

Kaminzubehöremissionssparende Kamin-Anzündhilfen, Reinigungssets und Werkzeug für einen sicheren Betrieb

Jetzt RAU Brennstoffe und Zubehör entdecken – und Ihr Feuer entspannt im Kamin erleben, vor einer sicheren, stilvoll gestalteten Wand und mit nachhaltiger Energie!

Häufige Fragen zur Wandgestaltung hinter dem Kamin

Sie möchten sicherstellen, dass Ihre Kaminwand alle wichtigen Sicherheits- und Gestaltungsaspekte erfüllt? Hier finden Sie ausführliche Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Wandgestaltung hinter dem Kaminofen:

Kann man hinter einem Kaminofen tapezieren?

Normale Tapete hinter einem Kaminofen ist wegen der Brandgefahr ungeeignet.
Nur schwer entflammbare oder feuerfeste Tapeten sind bei ausreichendem Abstand (mindestens 20 bis 80 cm je nach Material) und Einhaltung der Sicherheitsvorgaben erlaubt. Besser sind nicht brennbare Verkleidungen wie Stein oder Fliesen. Beratung und Abnahme durch den Schornsteinfeger sind wichtig.

Muss ich die Wand hinter dem Kamin prüfen lassen, ob sie brennbar ist?

Ja, die Wand hinter dem Kamin sollte unbedingt geprüft werden.
Wenn sie brennbar ist oder Unsicherheiten bestehen, muss sie wie eine brennbare Wand behandelt werden, zum Beispiel durch zusätzliche Brandschutzmaßnahmen. Diese Prüfung ist wichtig, um die Sicherheit und den gesetzeskonformen Betrieb des Kamins zu gewährleisten und Schäden zu vermeiden.

Was tun, wenn die Wand brennbar ist?

Ist die Wand brennbar, lässt sich der Schutz durch eine mindestens 10 cm starke Schutzvormauerung aus Gasbeton oder Kalksandstein verbessern. Zusätzlich sind beim Durchführen von Ofenrohren spezielle Brandschutzdurchführungen oder feuerfeste Dämmmaterialien wie Promasil 950 KS empfehlenswert, um die Brandgefahr zu minimieren.

Wann kann man auf Mindestabstände verzichten?

Mindestabstände zum Kaminofen können entfallen oder verringert werden, wenn die Wand aus nicht brennbaren Materialien besteht und fachgerecht verkleidet ist. Viele Kaminmodelle erlauben dann einen Abstand von deutlich unter 20 cm, was Platzersparnis und mehr Gestaltungsspielraum bietet.

Kann eine Kaminplatte als Schutz fungieren?

Ja, eine gusseiserne Kaminplatte hinter dem Ofen ist eine einfache und wirksame Schutzmaßnahme.
Sie schützt die Wand vor Hitze, leitet Wärme ab, steigert die Effizienz des Kaminofens und kann zusätzlich dekorativ wirken.

Wie weit müssen Möbel oder Deko-Elemente vom Kamin entfernt stehen?

Der Abstand von brennbaren Möbeln oder Dekoelementen zur Sichtscheibe des Kamins sollte mindestens 80 cm betragen. Diese Sicherheitszone verhindert Brandgefahren durch Funkenflug oder Hitze und sorgt für einen sicheren Betrieb des Kamins.

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Offenen Kamin umrüsten

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Offenen Kamin umrüsten: so gelingt Ihnen das Upgrade

Offene Kamine sind gemütlich, aber weder effizient noch umweltgerecht. Wer umrüsten will, fragt sich: Welche Lösungen gibt es? Was kostet das? Und welche gesetzlichen Vorgaben sind 2025 zu beachten?

Wir zeigen, wie Sie Ihre Feuerstelle technisch und gesetzeskonform modernisieren – und warum hochwertige Holzbriketts oder Brennholz von RAU die perfekte Ergänzung sind. Starten Sie jetzt Ihr Kamin-Upgrade – für mehr Effizienz, Sicherheit und Wärmegefühl!

Warum sollte man seinen offenen Kaminofen umrüsten?

Viele offene Kamine, einst als Statussymbol beliebt, entsprechen heute weder modernen Umweltstandards noch den Ansprüchen an effizientes und sicheres Heizen mit Holz. Eine Umrüstung auf einen geschlossenen Kamineinsatz oder eine Kaminkassette bietet zahlreiche Vorteile:

  • Steigerung des Wirkungsgrads auf bis zu 80 % statt etwa 20 % beim offenen Kamin

  • Geringerer Brennholzverbrauch und niedrigere Heizkosten

  • Weiterverwendung des vorhandenen Schornsteins, was Kosten und Aufwand reduziert

  • Deutlich weniger Staub, Ruß und Rauchgeruch, was das Raumklima verbessert

  • Erhöhte Sicherheit durch geschlossene Brennräume, die Funkenflug und Brandgefahr minimieren

  • Umweltfreundlicher Betrieb durch Einhaltung strenger Emissionsgrenzwerte

  • Aufwertung des Wohnraums durch modernes Design und Sichtfenster für das Flammenspiel

  • Integration wasserführender Systeme zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung möglich

  • Längere Lebensdauer des Kamins durch Schutz vor Verschleiß und Feuchtigkeit

  • Reduzierter Verbrauch von Raumluft, um das Raumklima zu schonen

  • Vermeidung von unangenehmem Ruß und Gerüchen in der Wohnung

  • Erfüllung gesetzlicher Vorgaben, da offene Kamine nur noch gelegentlich betrieben werden dürfen

Gesetzliche Vorgaben für offene Kamine

Die Nutzung offener Kamine ist durch die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) streng geregelt:

  • Definition:
    Offene Kamine sind Feuerstätten für feste Brennstoffe, die bestimmungsgemäß offen betrieben werden (ohne Türen oder Verschlüsse).

  • Brennstoff:
    Es darf nur naturbelassenes, stückiges Holz oder Holzbriketts verbrannt werden.

  • Nutzungsdauer:
    Offene Kamine dürfen nur „gelegentlich“ betrieben werden. Eine genaue gesetzliche Definition fehlt, aber die gängige Auslegung orientiert sich an höchstens 8 Tagen pro Monat und maximal 5 Stunden pro Tag.

  • Aktuelle Rechtslage (Bundesimmissionsschutzgesetz, Stand Januar 2025):
    Ein generelles Verbot gibt es nicht, jedoch sind ein häufiger oder dauerhafter Betrieb unzulässig und kann zu Bußgeldern oder Stilllegung führen.

  • Emissionen:
    Die Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid müssen eingehalten werden. Offene Kamine sind von der Nachrüstpflicht ausgenommen, unterliegen aber Nutzungseinschränkungen.

  • Schornsteinanforderung:
    Der Schornstein muss für den offenen Betrieb geeignet sein und regelmäßig durch den Schornsteinfeger geprüft werden.

  • Stilllegungspflicht:
    Wenn Grenzwerte überschritten werden und keine Nachrüstung möglich ist, kann eine Stilllegung angeordnet werden.

  • Alternative bei häufiger Nutzung:
    Wer seinen Kamin regelmäßig nutzen möchte, muss auf ein geschlossenes System mit moderner Technik umrüsten, das die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

1. BImSchV als PDF downloaden

Möglichkeiten zur Umrüstung eines offenen Kaminofens

Wer seinen offenen Kamin umrüsten möchte, hat verschiedene Möglichkeiten, die sowohl die Effizienz als auch die Sicherheit und Umweltverträglichkeit verbessern:

Variante Beschreibung Vorteile Hinweise
Kaminkassette Einbau einer geschlossenen Kassette in die vorhandene Öffnung, Optik bleibt fast erhalten einfacher Einbau, bessere Wärmeeffizienz, sicherer Optik bleibt erhalten, Brennraum geschlossen
Kamineinsatz Einbau eines geschlossenen Einsatzes, oft mit individueller Gestaltung höhere Heizleistung, bessere Verbrennung, vielfältig größere Umbaumaßnahme, oft Schornsteinsanierung nötig
Gas-Kamineinsatz Umrüstung auf Gasfeuerung, bestehender Kamin wird ersetzt oder umgebaut sauber, komfortabel, keine Holzlagerung nötig Gasanschluss erforderlich
Maßgefertigte Einsätze individuell angefertigte Einsätze für unkonventionelle Öffnungen oder spezielle Optik passgenau, Erhalt des Designs Kostenintensiver
Stilllegung dauerhafte Trennung vom Schornstein, keine Nutzung mehr keine Emissionen, keine Wartung kein Feuerschein mehr
Abriss & Kaminofen Komplettabriss des Kamins und Einbau eines modernen Kaminofens hohe Effizienz, gesetzeskonform, Sichtfenster neuer Standort oder Umbau nötig
Pellet-Kamineinsatz Einbau eines Pelletbrenners in den Kaminraum automatische Brennstoffzufuhr, umweltfreundlich Stromanschluss nötig
Elektrokamin-Einsatz Einbau eines Elektrokamins mit Flammeneffekt kein Schornstein nötig, einfache Installation keine echte Wärmeabgabe, eher dekorativ
Wasserführender Kamineinsatz Kombination mit Heizungsanlage, gibt Wärme auch an Heizkreislauf ab Heizungsunterstützung, effiziente Wärmeverteilung komplexere Installation, höhere Kosten


Zusätzliche Tipps zur Umrüstung eines offenen Kamins

Neben den technischen Möglichkeiten zur Umrüstung gibt es wichtige praktische Hinweise und Empfehlungen, die den Erfolg und die Sicherheit des Projekts sichern:

  • Fachberatung einholen:
    Die Beratung durch Schornsteinfeger und Fachbetrieb sichert die passende Lösung und vermeidet Fehler bei Planung und Einbau

  • Kostenvoranschläge vergleichen:
    Holen Sie sich im besten Fall mehrere Angebote ein, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

  • Montage durch Fachmann:
    Nur qualifizierte Profis sollten die Installation übernehmen, um Sicherheit und Normgerechtigkeit zu gewährleisten.

  • Schornsteinsanierung prüfen:
    Dies ist oft notwendig, um den neuen Einsatz sicher und effizient betreiben zu können.

  • Wassertasche bei wasserführenden Einsätzen:
    Damit ermöglicht sich die Einbindung in die Heizungsanlage und es erhöht Effizienz und spart Heizkosten.

  • Feinstaubfilter nachrüsten:
    Dies reduziert Emissionen und erfüllt zunehmend gesetzliche Vorgaben.

  • Gesetzliche Vorgaben beachten:
    Offene Kamine sind wegen hoher Emissionen oft nur noch eingeschränkt erlaubt; moderne, geschlossene Systeme sind meist Pflicht.

  • Fördermöglichkeiten nutzen:
    Zuschüsse für moderne, effiziente Kaminlösungen können die Investition erleichtern.

  • Abnahme durch Schornsteinfeger:
    Das ist eine Pflicht nach Installation und bestätigt die sichere und normgerechte Ausführung.

  • Alternative Heizsysteme bedenken:
    Pellet- oder Elektrokamine bieten je nach Bedarf und Gegebenheiten weitere Optionen.

Was kostet es, einen offenen Kamin zu umrüsten?

Die Umrüstung eines offenen Kamins kann je nach gewünschtem System, baulichem Zustand und Zusatzanforderungen unterschiedlich teuer sein. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Kostenpositionen im Detail:

Position Kostenbereich Erläuterung
Kaminkassette / Kamineinsatz 500 – 4.000 Euro Je nach Modell, Größe und Ausstattung
Einbaukosten 500 – 1.000 Euro Fachgerechter Einbau, inkl. Brandschutzmaßnahmen
Schornsteinsanierung Variabel, oft 500 – 2.000 Euro Falls notwendig, um den Schornstein anzupassen
Abnahme durch Schornsteinfeger 50 – 150 Euro Pflicht nach Einbau zur Abnahme und Sicherheit
Feinstaubfilter (optional) 400 – 3.000 Euro Passivfilter ab ca. 400 €, aktive Filter bis 3.000 €


Zusätzliche Hinweise:

  • Maßanfertigungen bei ungewöhnlichen Kaminöffnungen starten meist ab 2.000 Euro.

  • Die Investition rechnet sich langfristig durch effizientere Wärmeausbeute und geringeren Brennstoffverbrauch.

  • Um Sicherheit und Zulassung zu gewährleisten, sollte der Einbau immer von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.

In 8 Schritten Ihren offenen Kamin mit Kaminkassette umrüsten

Die Umrüstung eines offenen Kamins mit einer Kaminkassette erfolgt in mehreren sorgfältig geplanten Schritten. So schaffen Sie eine sichere, effiziente und optisch ansprechende Lösung, die den gesetzlichen Anforderungen entspricht und gleichzeitig den Charme des offenen Kamins erhält:

1. Aufstellort reinigen

Bevor Sie mit dem Einbau beginnen, sorgen Sie dafür, dass die alte Feuerstelle sauber und eben ist.

  • Reinigen Sie die Feuerstelle gründlich mit einem geeigneten Staubsauger, um Aschereste zu entfernen.
  • Entfernen Sie grobe Verschmutzungen mit Bürste und Handfeger.
  • Prüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob der Boden eben und waagerecht ist.
  • Ist der Boden uneben oder abschüssig, gleichen Sie ihn mit feuerfestem Putz aus.

2. Abgassammler/-haube reinigen

Kontrollieren Sie die Abgaswege, damit der Rauch später problemlos abziehen kann.

  • Untersuchen Sie den Abgassammler oberhalb der Feuerstelle mit einer Taschenlampe auf Verunreinigungen.
  • Reinigen Sie den Abgassammler bei Bedarf gründlich.

3. Kamin ausmessen

Messen Sie Ihren offenen Kamin genau aus, damit die neue Kaminkassette perfekt passt.

  • Erfassen Sie alle wichtigen Maße: Höhe, Breite und Tiefe der Kaminöffnung.
  • Notieren Sie die Maße sorgfältig, um sie bei der Auswahl der Kaminkassette griffbereit zu haben.

4. Kamin-/Heizkassette kaufen

Wählen Sie eine Kaminkassette aus, die zu Ihrem Kamin und Heizbedarf passt.

  • Achten Sie darauf, dass die Maße der Kassette mit Ihren Aufmaßen übereinstimmen.
  • Wählen Sie eine Leistung, die dem Raum angemessen ist.
  • Nutzen Sie Online-Shops oder Fachhändler für die Bestellung.

5. Kassette in den offenen Kamin einpassen

Bereiten Sie die Kaminkassette für den Einbau vor und setzen Sie sie vorsichtig ein.

  • Entfernen Sie alle Verpackungsmaterialien und Transportsicherungen (z. B. Türverschlüsse).
  • Lassen Sie sich beim Einsetzen von einer weiteren Person helfen, um die Kassette sicher zu platzieren.

6. Millimetergenau einpassen

Richten Sie die Kaminkassette exakt aus, damit sie optimal sitzt.

  • Achten Sie darauf, dass der Abstand zu allen Seiten gleich ist.
  • Berücksichtigen Sie, dass sich Materialien bei Hitze ausdehnen.

7. Dehnungsfuge füllen

Dichten Sie die Spalte zwischen Kassette und Kaminwand ab, um Wärmeverlust und Schmutz zu vermeiden.

  • Füllen Sie die Dehnungsfuge mit Mineralwolle aus, die abdichtet und gleichzeitig Spielraum für Materialausdehnung lässt.
  • Verwenden Sie dazu einen Spachtel, um die Wolle sauber einzusetzen.

8. Lücken abdichten

Verblenden Sie die Dehnungsfuge, um eine saubere Optik und zusätzliche Dämmung zu erreichen.

  • Verschließen Sie die Fuge mit hitzebeständigem Kleber und Dichtband oder einer Blende.
  • Achten Sie darauf, dass alles fest und dauerhaft sitzt.

Jetzt mit RAU Holzbriketts Ihre Kamin-Umrüstung perfekt abrunden

Nach der erfolgreichen Umrüstung Ihres offenen Kamins kommt es auf die richtige Ausstattung an: Erst mit hochwertigem Brennholz, effizienten Holzbriketts und passendem Zubehör holen Sie das Beste aus Ihrer neuen Feuerstätte heraus.

RAU-Produkte sorgen für:

  • saubere Verbrennung mit weniger Asche und Rauch
  • längere Glutdauer, ideal für moderne Kamineinsätze
  • einfaches Kaminanzünden dank durchdachter Zubehörlösungen
  • gleichmäßige Wärmeverteilung für ein angenehmes Raumklima

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Kamin modernisieren

Kamin modernisieren – Schritt für Schritt zum effizienten Feuererlebnis

Nutzen Sie Ihren Kamin regelmäßig, möchten ihn aber technisch und energetisch auf den neuesten Stand bringen? Dann lohnt sich ein genauer Blick auf die Möglichkeiten der Modernisierung.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Ihren Kamin Schritt für Schritt effizienter machen, welche Investitionen dabei auf Sie zukommen können und was im Jahr 2025 besonders zu beachten ist.
So genießen Sie weiterhin gemütliche Wärme – mit einem System, das Zukunft hat.

Warum lohnt es sich, einen Kamin zu modernisieren?

Ein prasselndes Kaminfeuer schafft eine besondere Atmosphäre – doch viele Anlagen aus den 1990er- und 2000er-Jahren arbeiten ineffizient und entsprechen nicht mehr den aktuellen Vorgaben.
Wenn Sie über eine Modernisierung Ihres Kachelofens, offenen Kamins oder Holzofens nachdenken, treffen Sie eine Entscheidung mit Mehrwert: für mehr Effizienz, geringeren Brennstoffverbrauch, ein sicheres und zukunftsfähiges Heizsystem – und für ein stilvolles Wohnambiente.

Diese Gründe sprechen für eine Kaminmodernisierung:

  • Wirkungsgrad steigern & Brennstoff sparen:
    Moderne Einsätze erzielen Wirkungsgrade von bis zu 90 %. Sie benötigen deutlich weniger Holz, produzieren weniger Feinstaub und schonen so Umwelt und Geldbeutel.

  • Rechtliche Vorgaben erfüllen:
    Seit dem 1. Januar 2025 gelten strengere Emissionsgrenzwerte laut 2. Stufe der 1. BImSchV (Bundes-Immissionsschutzgesetzes). Betroffen sind alle Einzelraumfeuerstätten, die zwischen 1995 und dem 21.03.2010 installiert wurden. Wer die Grenzwerte nicht einhält oder nicht nachrüstet (z. B. mit einem Partikelabscheider), riskiert ein Bußgeld von bis zu 50.000 € oder die Stilllegung.

  • Wertsteigerung & nachhaltige Optik:
    Ein moderner Kamin wertet die Immobilie sichtbar auf – besonders in offenen Wohnkonzepten. Neue Verkleidungen oder moderne Farben sorgen für ein stimmiges Design und lassen sich an Ihren Einrichtungsstil anpassen.

  • Kostenersparnis beim Heizen:
    Durch höhere Effizienz und geringeren Holzbedarf sinken Ihre Heizkosten - langfristig rechnet sich die Investition.

  • Mehr Sicherheit und Komfort:
    Neue Modelle erfüllen aktuelle Sicherheitsstandards, sind einfach zu bedienen und sorgen für ein sauberes, zuverlässiges Feuer.

 

Was kostet es, einen Kamin zu sanieren?

Die Kosten für die Modernisierung eines alten Kamins variieren je nach Umfang der Arbeiten, Zustand des Kamins und den verwendeten Materialien. Hier eine Übersicht über die durchschnittlichen Kosten:

Leistung Kosten Hinweise
Kamineinsatz (Standardmodell) 500 € – 4.000 € Preis abhängig von Material, Qualität und Größe
Maßgefertigter Kamineinsatz ab 2.000 € Individuelle Anpassung an die bestehende Kaminstruktur
Einbau inkl. Ausmessen & Brandschutz 500 € – 1.000 € Fachgerechte Installation durch Handwerker
Abnahme durch Schornsteinfeger 50 € – 150 € Gesetzlich vorgeschriebene Prüfung vor Inbetriebnahme
Edelstahlrohr (einwandig) ca. 300 € Materialkosten für Schornsteinsanierung
Zusätzliche Bauteile (z. B. T-Rohr) ca. 150 € Ergänzende Komponenten für den Einbau
Arbeitsstunden der Handwerker ca. 420 € Durchschnittliche Arbeitskosten
Anfahrtskosten ca. 50 € Je nach Entfernung des Fachbetriebs
Gesamtkosten 1.150 € – 5.250 € Je nach Aufwand, Technik und Substanz


Als Experte für effizientes und umweltfreundliches Heizen mit Holzbriketts unterstützen wir Sie gern persönlich – mit Tipps zur Modernisierung, Informationen zu gesetzlichen Vorgaben und passenden Empfehlungen für Ihren Bedarf. Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular, um sich individuell beraten zu lassen.

Wie modernisiert man einen Holzofen?

Ihre Entscheidung zur Modernisierung steht fest – jetzt kommt es auf die richtige Umsetzung an.
So gehen Sie Schritt für Schritt vor:

Schritt 1: Kamin prüfen lassen

Bevor die eigentliche Umsetzung startet, sollte die vorhandene Anlage fachkundig begutachtet werden.

  • Prüfung durch Schornsteinfeger oder Fachbetrieb
  • Bewertung des technischen Zustands
  • Klärung, ob Nachrüstung oder Austausch notwendig ist
  • Einschätzung der Schornsteinführung und Luftzufuhr

Schritt 2: Passende Modernisierungsmaßnahme wählen

Auf Basis der Prüfung folgt die Wahl der technisch und wirtschaftlich besten Lösung.

  • Kamineinsatz austauschen, wenn Grenzwerte nicht eingehalten werden
  • Partikelabscheider nachrüsten, falls baulich möglich
  • Effizienz, Optik und Budget bei der Entscheidung mit einbeziehen
  • Nur geprüfte, zugelassene Komponenten verwenden

Schritt 3: Geeigneten Brennstoff einplanen

Die Wahl des richtigen Brennstoffs ist entscheidend für Heizleistung und Emissionsverhalten.
Falls Sie sich unsicher sind, lesen Sie unseren Ratgeber „Holzbriketts oder Brennholz – welche Heizlösung ist die bessere Wahl?“.

  • Holzbriketts: gleichmäßiger Abbrand, langanhaltende Glut, wenig Asche
  • Buchenbrennholz: naturbelassen, ofenfertig getrocknet, emissionsarm
  • Möglichst mit Anzündhilfen aus biologischen Rohstoffen kombinieren

Schritt 4: Einbau durch Fachbetrieb

Die gewählte Maßnahme wird nun fachgerecht umgesetzt - mit Fokus auf Sicherheit und Normen.

  • Demontage alter Komponenten
  • Einbau des neuen Einsatzes oder Filters
  • Anpassung an bestehende Verkleidung und Schornstein
  • Durchführung nach Herstellervorgaben und geltenden Vorschriften

Schritt 5: Abnahme durch den Schornsteinfeger

Nach Abschluss der Arbeiten muss die Anlage offiziell abgenommen werden.

  • Kontrolle der Emissionswerte gemäß 1. BImSchV
  • Überprüfung auf Brandschutz und korrekte Installation
  • Ausstellung der Betriebserlaubnis

Schritt 6: Zubehör ergänzen und regelmäßig pflegen

Ein modernisierter Kamin bleibt nur dann langfristig effizient, sicher und optisch ansprechend, wenn Sie ihn regelmäßig pflegen und mit dem richtigen Zubehör ausstatten. So verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Anlage und genießen dauerhaft ein sauberes, schönes Feuerbild.

  • Verwenden Sie eine Kaminschaufel, Aschekasten oder einen Aschesauger, um Asche-Rückstände zu entfernen.

  • Reinigen Sie regelmäßig Ihre Kaminscheibe mit einem speziellen Kaminscheiben-Reiniger und einem nicht kratzenden Schwamm.

  • Halten Sie Lüftungskanäle und Zuluftöffnungen frei – so bleibt der Abbrand optimal.

  • Tür- und Scheibendichtungen regelmäßig prüfen, damit keine falsche Luftzufuhr entsteht.

  • Mit einer Kamin- oder Brikettzange können Sie Briketts bequem und ohne Funkenflug nachlegen.

  • Vermeiden Sie Papier oder chemische Grillanzünder – greifen Sie stattdessen zu Bio-Anzündern auf Holzwollbasis.

  • Lassen Sie Ihren Kamin regelmäßig vom Schornsteinfeger oder einem Fachbetrieb prüfen – insbesondere vor der Heizsaison.

  • Tipps zum Brennholzkauf und Beratung zu passendem Zubehör erhalten Sie direkt bei uns über das Kontaktformular.

 

Was kann ich mit einem alten Kamin machen?

Ein alter Kamin muss kein Fall für den Abriss sein – oft steckt in ihm noch viel Potenzial. Je nach Zustand, Baujahr und Ihren persönlichen Ansprüchen gibt es verschiedene Optionen, um die Feuerstätte weiter sinnvoll zu nutzen oder aufzuwerten.

Diese Möglichkeiten stehen Ihnen offen:

  • Austausch des Kamineinsatzes:
    Ein neuer, moderner Einsatz sorgt für höhere Effizienz und deutlich weniger Emissionen – ideal in Kombination mit den hochwertigen Holzbriketts von RAU, die für einen gleichmäßigen Abbrand und langanhaltende Wärme sorgen.

  • Nachrüstung mit Partikelabscheider:
    Wenn der Kamin technisch in gutem Zustand ist, kann ein Feinstaubfilter die gesetzlichen Vorgaben erfüllen – und lässt sich perfekt mit emissionsarmen Brennstoffen wie Buchenbrennholz kombinieren.

  • Komplette Umrüstung auf einen modernen Kaminofen:
    Besonders bei ineffizienten Altanlagen bietet sich ein Austausch gegen ein neues Modell an.

  • Stilllegung als Dekoelement:
    Ist keine Nachrüstung möglich oder gewünscht, lässt sich der alte Kamin auch als stilvolles, nicht aktives Gestaltungselement erhalten – etwa mit  ausgewähltem Kaminzubehör, wie einer eleganten Brikettzange.

  • Umnutzung zum Ethanol- oder Elektrokamin:
    Diese Varianten sind emissionsfrei, pflegeleicht und benötigen keinen Schornsteinanschluss.

  • Rückbau durch Fachbetrieb:
    Falls keine Nutzung mehr infrage kommt, sollte der Kamin professionell und vorschriftsgemäß entfernt werden.

 

Wie verschönert man einen alten Kamin?

Ein technisches Upgrade ist das eine – doch auch optisch lässt sich ein älterer Kamin in ein stilvolles Highlight verwandeln. Ob minimalistisch, modern oder rustikal: Überlegen Sie zunächst, welcher Look zu Ihrem Wohnraum passt – und greifen Sie dann zu einer der folgenden Möglichkeiten:

  • Ofen neu verputzen:
    Mit einem glatten Putz in hellen, natürlichen Tönen wie Lichtgrau oder Sandstein erhält Ihr Kamin ein klares, zeitgemäßes Erscheinungsbild. Ideal für moderne, skandinavisch inspirierte Einrichtungen.

  • Kacheln modernisieren:
    Alte, wuchtige Kacheln lassen sich gegen schlichte Design-Keramik austauschen. Flache Module in matter Optik wirken deutlich eleganter und zeitgemäßer.

  • Ofenfläche lackieren:
    Mit hitzebeständiger Spezialfarbe (bis ca. 120 °C) können Sie Ihrem Kamin in wenigen Schritten einen frischen Anstrich verpassen. Wichtig: Zwei Anstriche einplanen und ausreichend Trocknungszeit beachten.

  • Zubehör bewusst gestalten:
    Eine edle Glas-Funkenschutzplatte, ein stilvolles Holzlager oder modernes Kaminbesteck machen aus dem Kamin ein wohnliches Designelement.

 

Kann man einen (offenen) Kamin umbauen?

Ja – ein Umbau ist in vielen Fällen möglich und bietet Spielraum von der einfachen Kassette bis zur technisch anspruchsvollen Lösung wie einer wasserführenden Hybridanlage. Damit die Umgestaltung reibungslos funktioniert, sollten jedoch einige wichtige Voraussetzungen geprüft werden:

  • Standsicherheit & Tragfähigkeit:
    Bei größeren Um- oder Aufbauten muss die Statik des Bodens und der Kaminanlage selbst geprüft werden – vor allem bei schwereren Materialien oder integrierten Heizsystemen.

  • Schornsteinquerschnitt & Luftzug:
    Die technischen Anforderungen Ihrer neuen Kaminlösung müssen zum bestehenden Schornstein passen. Ein falsches Zugverhalten kann den Betrieb einschränken oder gefährlich machen.

  • Fördermöglichkeiten nutzen:
    Für bestimmte Umbauten – etwa auf wasserführende Kaminöfen oder Hybridanlagen – können Förderprogramme wie die BAFA-Förderung in Frage kommen. Informieren Sie sich frühzeitig, um mögliche Zuschüsse optimal zu nutzen.

  • Fachgerechte Umsetzung:
    Lassen Sie den Umbau durch einen zertifizierten Fachbetrieb durchführen.

 

Jetzt mit RAU Zubehör Ihre Kachelofen‑Modernisierung sauber und effizient halten

Fehlt Ihnen nach der Modernisierung Ihres Kamins nur noch das richtige Gefühl beim Heizen? Dann denken Sie jetzt an das, was Ihre Feuerstätte erst komplett macht: hochwertiges Brennholz, effiziente Briketts und durchdachtes Zubehör, um Ihren Kamin richtig anzuzünden. Sorgen Sie dafür, dass alles zusammenpasst – für ein Flammenbild voller Wärme, Ruhe und Atmosphäre, mit allem, was Sie für eine sichere, saubere und stimmungsvolle Kaminzeit brauchen. Entdecken Sie jetzt die perfekt abgestimmten Produkte von RAU und vollenden Sie Ihre Kaminmodernisierung!

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Kamin modernisieren

Kamin modernisieren – Schritt für Schritt zum effizienten Feuererlebnis Nutzen Sie Ihren Kamin regelmäßig, möchten ihn aber technisch und energetisch...
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Kaminscheibe reinigen

Kaminscheibe reinigen

Kaminscheibe einfach reinigen – so geht’s

Sitzen Sie abends gerne vor Ihrem warmen Kaminofen und genießen die wohlige Wärme sowie das faszinierende Flammenspiel?

Dann empfinden Sie verrußte Kamingläser und schwarze Flecken wahrscheinlich als sehr störend.
Die Frage ist: Was tun gegen schwarze Kaminscheiben?

In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen die Hintergründe für verrußte Scheiben und geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Kaminofenscheibe wieder blitzblank bekommen und Ihr Kaminfeuer wieder ungestört genießen können.

Warum verrußt mein Kaminglas so schnell?

Ruß ist das staubige Nebenprodukt der Holzverbrennung und bleibt gerne an den Innenwänden des Brennraums sowie am Kaminglas hängen.Eine starke Rußbildung liegt meist an einer ungünstigen Verbrennung.

Folgende Gründe können dafür verantwortlich sein:

1. zu wenig Sauerstoff im Brennraum (zu geringe Luftzufuhr)
2. zu feuchtes Holz, das zu einer geringeren Verbrennungstemperatur führt,
3. zu große Holzscheite, die nicht vollständig verbrennen,
4. falsche Brennstoffe, die viel Ruß abgeben (Papier oder Pappe)

Was kann ich tun, damit meine Kaminscheibe nicht ständig verrußt?

Möchten Sie von vorneherein, also präventiv, die Entstehung von Verschmutzungen durch Holzasche an der Scheibe vermeiden, sorgen Sie für eine gute Verbrennung des Materials im Brennraum, die durch folgende Faktoren gefördert wird:

1. ausreichende Luftzufuhr – erst recht zum Anfeuern und zum Beginn des Brennprozesses
2. trockenes Holz mit einer Restfeuchte von maximal 20 %
3. gute Anordnung der Holzstücke im Brennraum, sodass die Luft gut zirkulieren kann und die Holzscheite nicht aus Versehen an die Sichtscheibe kommen,
4, richtiges Anzündmaterial wie Anzündhölzchen, Holzwolle o. Ä. und kein Papier oder Pappe

Wie Sie das Brennholz im Kamin richtig anzünden und emissionsarm mit Holz heizen können, erfahren Sie in unseren Ratgebern.

Wie kann ich die Kaminscheibe meines Holzofens reinigen?

Um das eingebrannte Kaminglas von dem schwarzen Ruß zu reinigen, muss dieser erst einmal gelöst werden durch Einreiben und Einwirken lassen und dann mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Diese lösende Kraft haben sowohl einzelne Hausmittel als auch speziell dafür hergestellte Reinigungssprays.
Bei der Verwendung kommt es also auf Ihre persönliche Vorliebe an. Moderne Öfen verfügen über eine automatische Scheibenspülung, bei der Luftströme bewusst so an der Scheibe vorbeigeführt werden, dass sich die Rußpartikel nicht anlagern.

Hausmittel für Kaminscheiben

Verkrusteten Ruß können verschiedene, zum Teil säurehaltige Hausmittel lösen.
Interessanterweise wirkt kalte Asche auf einem nassen Küchentuch oder feuchten Zeitungspapier gut als natürliches Scheuermittel, das die Rußschicht lockern kann. Wichtig zu beachten ist nur, dass die Partikel nicht zu grob sind (wie zum Beispiel bei der Kohleasche der Fall), damit die Scheibe nicht verkratzt.
Daneben können ebenfalls folgende Hausmittel verwendet werden:

  • Essig und Backpulver
  • Zitronensaft (direkt auf die Scheibe)
  • Natriumbicarbonat (Speisesoda)
  • Schwarztee
  • Rasierschaum

Alle genannten Mittel zur Reinigung der Kaminofenscheibe sollten mit Wasser zu einer Paste vermischt oder im Wasser gekocht (Schwarztee) und anschließend in die eingebrannte Rußschicht eingerieben werden.

Wichtig ist, dass das Reinigungsmittel für die Ofenscheibe ein paar Minuten einwirken kann. Wischen Sie die Rußpaste danach mit einem sauberen Tuch weg und polieren Sie die Ofenscheibe, bis sie trocken ist.

Spezialreiniger für Kaminscheiben

Verwenden Sie nur eigens für Kaminofen-Glasscheiben bestimmte Sprays für die Reinigung, da andere chemische oder gar aggressive Reinigungsmittel die Beschichtung der Ofenscheibe beschädigen können.
Unser starters®-Spezialreiniger kommt ohne Lösungsmittel aus und reinigt selbst eingebrannte Kaminscheiben zuverlässig.
Im Reinigungsset inbegriffen sind zwei Reinigungsschwämme aus PU-Schaum mit einer rostfreien Edelstahlauflage. Unser Reinigungsspray überzeugt mit folgenden Eigenschaften:

  • für alle Kaminscheiben ausgelegt
  • für Trocken- und Nassreinigung geeignet
  • garantiert kratzfrei (ipi-geprüft)
  • lösungsmittelfrei
  • schnelle Wirkung
  • biologisch abbaubar
  • labor- und OECD-geprüft

Verzichten Sie – auch bei hartnäckigen Rußablagerungen – auf scharfe Gegenstände wie Scheuerschwämme oder Stahlwolle, um verkrusteten Schmutz zu entfernen, da sonst das Glas beschädigt werden kann. Ziehen Sie bei der Reinigung der Glasscheibe Handschuhe an und sorgen Sie dafür, dass der Raum ausreichend durchlüftet ist.

In welchen Abständen sollte ich die Glasscheibe am Kamin reinigen?

Wie schnell die Ofenscheibe verrußt und gereinigt werden sollte, hängt davon ab, wie häufig und intensiv Sie im Kamin Feuer machen. Bei starker Nutzung wird eine wöchentliche Reinigung empfohlen.

Achten Sie in jedem Fall darauf, das Kaminglas nur in abgekühltem Zustand zu reinigen und die Dichtung unberührt zu lassen.

Passende Ausrüstung zum Reinigen der Holzofen-Scheibe

Die Kaminscheibe von den Ablagerungen zu befreien und sie wieder schön sauber zu machen, ist ein schmutzanfälliges Unterfangen. Legen Sie sich am besten folgende Utensilien und Kleidung bereit:

  • Eimer mit Wasser
  • Küchenrolle
  • dunkle, abgetragene Kleidung, die schmutzig werden darf,
  • Handschuhe

Praktisches Kaminglas-Reinigungsset bei RAU kaufen

Haben Sie einen Holzofen zu Hause und möchten ihn möglichst emissionsarm nutzen, ist Rau Ihr Ansprechpartner: Wir stellen auf ökologische und nachhaltige Weise Brennholz und Briketts aus heimischem Buchenholz her. Dabei verarbeiten wir nur hochwertiges, ungezieferfreies Holz und verzichten auf Zusatzstoffe oder Bindemittel. Daneben finden Sie auch nützliches Zubehör wie Anzünder und Brikettzangen in unserem Sortiment.

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Kaminscheibe reinigen

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Kamin richtig anzünden

Kamin richtig anzünden

Kamin zu Hause emissionssparend anzünden

Haben Sie einen Kamin zu Hause, den Sie per Hand anzünden, kennen Sie mit Sicherheit diese Herausforderungen:

Das Anzündmittel brennt zu schnell herunter, das Scheitholz fängt nicht richtig oder zu langsam Feuer, manchmal entsteht ein Schwelbrand oder der Holzstapel im Kamin brennt zu schnell herunter, sodass Sie zu oft nachlegen müssen. Diese Herausforderungen können Sie vermeiden, indem Sie Ihren Kamin auf eine bestimmte Art und Weise anzünden.

In diesem Ratgeber erklären wir, warum das richtige Anzünden des Kamins wichtig ist, welche positiven Auswirkungen es hat und welche Methoden es dafür gibt.

Warum ist es wichtig, den Kaminofen richtig anzuheizen?

Durch richtiges Anzünden können die Brennstoffbestandteile besser und vollständiger verbrennen, sodass die unerwünschten Nebenprodukte aus einer unvollständigen Verbrennung – Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe, Partikelemissionen und NOX – reduziert werden. Diese schaden nämlich sowohl der menschlichen Gesundheit als auch der Umwelt. Ebenso kann die Feinstaubemission gemindert werden.

Für eine gute Verbrennung ist es wichtig, dass die Brennkammer schnell die nötige Temperatur erreicht und der Kaltstart nicht unnötig lange andauert, denn: In einer (noch) zu kalten Brennkammer können die Holzgase nicht vollständig verbrannt werden, Feinstaub in Form von Ruß, Kohlenmonoxid, PAK und Teer entsteht und der Schornsteinzug ist zu niedrig.

Das Anheizen hat also einen erheblichen Einfluss auf die Emissionen Ihres Kamins – vor allem, da dieser mehrmals am Tag angezündet wird.

Wie kann ich durch das korrekte Anzünden die Emissionen des Kamins beeinflussen?

Passt die Art des Anzündens zu Ihrem Kamin, können Sie damit

  1. die Ausbreitung des Feuers,
  2. den Temperaturanstieg und
  3. die Entwicklung von Pyrolysegas im Brennraum

beeinflussen. Hier gilt die 3-T-Regel „time, temperature, turbulence":

temperature: Achten Sie darauf, dass die Temperatur im Brennraum hoch genug ist, sodass die Oxidationsreaktionen (Verbrennung) gut ablaufen können.

turbulence: Die Verbrennungsgase sollten mit der Verbrennungsluft gut vermischt sein.

time: Wichtig ist, dass für den Verbrennungsprozess ausreichend Zeit vorhanden ist, sodass die Oxidationsreaktionen vollständig durchgeführt werden können.

Wie kann ich meinen Kamin richtig anzünden?

Den eigenen Kachelofen richtig anzuzünden, ist einerseits eine Frage der richtigen ‚Zutaten', andererseits der zum Kamintyp passenden Technik. Sie brauchen für ein gut brennendes Feuer in der Regel:

  1. Anzünder (Zündwolle, Holzwolle, Zündriegel o. Ä.),
  2. Anzündhölzer oder Pellets,
  3. Kleinholz (dünne Scheite oder Äste),
  4. starkes Scheitholz,
  5. Streichhölzer, Gasanzünder oder Feuerzeug zum Anzünden

Daneben kommt es auf die richtige Technik und wichtige Vorbereitungen an: Prüfen Sie mit der Streichholzprobe, bevor Sie Feuer im Kamin machen, ob der Schornsteinzug ausreichend ist. Wird die Streichholzflamme im Brennraum (mit offener Tür) nach oben gesogen, ist der Schornsteinzug gut; wird sie nach unten gezogen oder wird klein, ist noch zu viel kalte Luft im Schornstein.

Das Problem bei zu wenig Zug im Schornstein ist, dass sich das Rauchgas eher in Ihrem Zimmer als im Rauchabzug ausbreitet! Die kalte Luft können Sie verdrängen, indem Sie heiße Luft in den Rauchabzug geben, zum Beispiel durch einen Föhn.

Kamin mit oder ohne professionelle Anzündhilfen anzünden

Wenn Sie Feuer im Kamin machen, brauchen Sie zuerst ein passendes Anzündmittel: Hier empfehlen wir Zündwolle, Holzwollepads oder Anzündwürfel. Nehmen Sie Abstand von Zeitungspapier oder Pappe, da die Tinte beim Verbrennen Schadstoffe freisetzt und das Papier für den nächsten Schritt zu schnell verbrennt. Als nächstes muss die Flamme nämlich auf das Anmachholz aus Weichholz (dünne Holzstücke aus größeren Scheiten geschnitten) oder auf die Pellets überspringen. Daher brauchen Sie einen Kaminanzünder, der kräftig und lange genug brennt, damit die Flamme auf dem Anmachholz Fuß fassen kann.

In unserem Zubehör finden Sie hochwertige Zündriegel, Bio-Anzünder und praktische Reinigungssets für Ihren Kamin.

Sollten Sie keine professionellen Kaminanzünder mehr im Haus haben, können Sie auf leicht entzündbare und gleichzeitig lange brennbare Naturmaterialien wie Zapfen von Nadelhölzern, Mulch oder in feine Fasern gespaltene Holzstückchen zurückgreifen. Wichtig ist, dass die alternativen Anzündmittel möglichst trocken sind und nicht viel Rauch entwickeln (wie es bei Papier oder Pappe der Fall ist). Sollte auch das nicht vorhanden sein, können Sie den Gasanzünder oder das Feuerzeug so lange an die Anzündhölzer (oder das feinste vorhandene Brennmaterial) halten, bis es Feuer fängt.

Holzstapel von oben oder von unten anzünden – so geht's

Geht es nun darum, das Feuer im offenen Kamin zu entfachen, haben Sie zwei Methoden zur Auswahl. Je nach Kaminart ist die eine oder andere Methode zu empfehlen. Reinigen Sie auf jeden Fall die Feuerstelle gründlich und prüfen Sie den Schornsteinzug, bevor es losgeht. Verwenden Sie auch nur trockenes Holz mit einer Restfeuchte unter 15 %.

Holzstapel von oben anzünden – Anleitung

Bei dieser Anzünd-Variante wird ein Turm gebaut, bei dem die Holzstücke von oben nach unten immer massiver werden:

  1. Fangen Sie mit zwei oder drei starken Scheiten an, die Sie mit der Spaltkante nach oben auf den Boden der Feuerstelle legen.
  2. Stapeln Sie dünnere Scheite und Hölzer (Kleinholz) quer darüber.
  3. Legen Sie Anzündhölzer oder Pellets wiederum längs zu den Hölzern oder in die Zwischenräume, sodass ein stabiler Turm entsteht.
  4. Platzieren Sie einen Anzünder (Zündwolle, Holzwolle o. Ä.) oben auf dem Turm und entzünden Sie ihn mit einem Gasanzünder, Streichholz oder Feuerzeug.
  5. Das Feuer brennt nun von oben nach unten durch.

Die Vorteile dieser Methode sind:

  • Der Feuerraum ist durch den Holzstapel und das Anzünden von oben anfangs kleiner, sodass er sich schneller aufheizen kann.
  • Der Wärmeverlust nach unten ist durch die Scheite am Boden des Brennraums geringer.
  • Anfangs ist nur wenig Brennstoff am Brennen, weshalb nur wenig Pyrolysegas produziert wird, das insgesamt länger im Brennraum bleibt.

Holzstapel von unten anzünden – Anleitung

Bei dieser Methode wird auch ein Holzstapel gebaut – allerdings umgekehrt, sodass sich die Flammen von unten nach oben entwickeln:

  1. Legen Sie Anzündhilfe (Anzündhölzer oder Pellets) auf den Kaminboden.
  2. Platzieren Sie zwischen den Hölzern Anzündmittel wie Zündwolle, Holzwolle oder Ähnliches, die schnell Feuer fangen und die Flamme an die Anzündhölzer weitergeben.
  3. Stapeln Sie über dieser ersten Lage quer zwei Schichten von Anzündhölzern oder dünnen Stöckchen.
  4. Positionieren Sie wieder versetzt eine Schicht von dünnen bis mitteldicken Holzscheiten darüber (mit der Spaltkante nach unten).
  5. Die Abschlussschicht bilden dicke Holzscheite, die (wieder mit der Kante nach unten) über den Holzturm gelegt werden. Achten Sie darauf, dass der Turm stabil ist und nicht einstürzt!
  6. Entzünden Sie nun die Kaminanzünder am Boden des Turms. Die Flammen werden sich von unten nach oben ausbreiten und nach und nach jede Holzschicht erfassen.

Bei dieser Anzündmethode breitet sich das Feuer schneller aus und erfasst die verschiedenen ‚Stockwerke' des Turms zügig. Dadurch kann es zu einer zu schnellen Gasentwicklung kommen.

Welchen Einfluss hat die Belüftung auf das Feuer im Kamin?

Beim Anzünden Ihres offenen Kamins braucht die kleine Flamme viel Sauerstoff und sollte vor Luftbewegungen geschützt werden. Bei zu wenig Luftzufuhr im Ofen besteht die Gefahr von Qualm und der Freisetzung von Schadstoffen wie Ruß und Methan.

Daher geben wir Ihnen folgende Tipps zur Luftregulierung in der Anfeuerungsphase:

  1. Öffnen Sie die Zufuhr der kalten Primär- und der warmen Sekundärluft in der Anbrennphase vollständig, damit ausreichend Luft in die Brennkammer strömt, und vermeiden Sie Zugluft (beispielsweise durch geöffnete Fenster).
  2. Beobachten Sie die Flamme im Idealfall, bis das Feuer gut brennt und auch die starken Scheite sicher erfasst hat.
  3. Nach etwa 15 bis 20 Minuten können Sie die Primärluftzufuhr (unter der Brennkammer) durch den Rost auf maximal 25 % begrenzen oder ganz schließen und die Sekundärluftzufuhr allmählich reduzieren (nicht weniger als 30 %!).

Dieses Vorgehen braucht etwas Übung und Erfahrungswissen. Ob zu viel oder zu wenig Luft vorhanden ist, können Sie an der Farbe der Flammen erkennen: Bei zu wenig Sekundärluft wird die Flamme dunkel; ist ausreichend Sauerstoff vorhanden, zeigt sich die Flamme in hellen Farben.

Durch die allmähliche Drosselung der Luftzufuhr vermeiden Sie, dass sich zu viel Holzgas und zu viel Hitze auf einmal entwickeln, die zu Sauerstoffmangel und Rußbildung führen können. Letztendlich geht es darum, den Holzstapel kontrolliert abzubrennen, das Kaminfeuer am Leben zu erhalten und bei wenig Schadstoffentwicklung eine möglichst große Menge an Wärme zu gewinnen, um Ihre Wohnräume zu heizen.

Wann sollte ich am besten Kaminholz nachlegen?

Warten Sie mit dem Nachlegen des Brennholzes beim offenen Kamin, bis der vorige Holzstapel heruntergebrannt ist und anstatt einer Flamme nur noch glühende Holzreste vorhanden sind. Im Idealfall reaktivieren sich die Flammen selbst, wenn Sie frisches Holz in die Glut legen. Warten Sie aber auch nicht, bis die Brennkammer ausgekühlt ist. Am besten erkennen Sie den Zeitpunkt fürs Nachlegen daran, dass keine Flammen mehr zu sehen sind.

Welche gesetzlichen Vorgaben gelten für das richtige Anheizen im Kaminofen?

Die Mindestanforderungen und Grenzwerte für Einzelraumfeuerungen werden in Deutschland von der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BlmSchV) festgelegt. Dabei hat jeder Ofentyp seine eigenen Bestimmungen und wird nach der DIN EN 13240 (für Kaminöfen) geprüft.

Ab wann lohnt es sich, den Kamin anzumachen?

Liegen die Außentemperaturen konstant unter 10-15 °C, ist es empfehlenswert, den Kamin zusätzlich zur Zentralheizung anzuzünden. Aber natürlich kommt es auch auf Ihr persönliches Temperaturempfinden an: Empfinden Sie die Wohnungstemperatur als zu kalt, können Sie den Kamin natürlich punktuell anfeuern – auch außerhalb der typischen Heizperiode zwischen Oktober und März oder April.

Wichtig ist, dass genügend Kaminzug vorhanden ist (wie oben erklärt).

Kamin anzünden – mit gutem Brennmaterial von RAU

RAU stellt Ihnen im Zubehör-Sortiment alles zur Verfügung, was Sie für ein starkes, wärmendes Feuer brauchen: Brennholz in Form von Holz-Abschnitten, Anzündhölzern, dünnem Langholz, Briketts und Bio-Anzünder oder Zündriegel zum Anfeuern. Unsere Brennholz-Produkte haben eine lange Brenndauer, produzieren kaum Asche und sind frei von Ungeziefer. Sie werden in unserer eigenen Holzproduktion nachhaltig und ökologisch verantwortungsvoll hergestellt. Das Holz stammt aus deutschen, heimischen Wäldern. Stöbern Sie in unseren Produkten und besorgen Sie alles Nötige für ein wärmendes Feuer in der kalten Jahreszeit.

Einen Überblick über die verschiedenen Arten von Brennholz bekommen Sie in unserem Ratgeber.

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Fragen und antworten

Die häufigsten Fragen

Muss ich beim Kauf von zwei Paletten die Versandkosten zweimal bezahlen?

Ja, da die Versandkosten beim Speditionsversand nach Stellplätzen berechnet werden. Jede Palette entspricht einem Stellplatz, weshalb die Versandkosten pro Palette anfallen.

Wie erfahre ich, wann meine Briketts oder mein Brennholz geliefert wird?

Sobald Ihre Bestellung unser Lager verlassen hat und an die Spedition übergeben wurde, wird die Spedition Sie telefonisch kontaktieren, um einen Liefertermin zu vereinbaren. So stellen wir sicher, dass Sie Ihre Ware problemlos und gezielt entgegennehmen können.

Welche Abholzeiten stehen zur Verfügung?

Unsere Abholzeiten sind von Montag bis Freitag, jeweils von 06:00 bis 14:30 Uhr. Sie erhalten eine E-Mail-Benachrichtigung, sobald Ihre Ware zur Abholung bereitsteht.

Muss ich mit einem Anhänger abholen oder kann ich die Ware auch anders transportieren?

Ein Anhänger ist nicht zwingend erforderlich, aber er erleichtert den Transport erheblich. Unser Mitarbeiter vor Ort kann die Ware bequem mit einem Gabelstapler aufladen.

Alternativ können Sie die Kartons auch einzeln in Ihr Fahrzeug laden. Falls mehrere Fahrten notwendig sind, ist das selbstverständlich kein Problem für uns.

Kann ich vor Ort bestellen und bar bezahlen?

Nein, Bestellungen vor Ort oder Barzahlungen sind leider nicht möglich. Bitte geben Sie Ihre Bestellung immer online auf. Sobald Ihre Ware abholbereit oder versandbereit ist, erhalten Sie eine Benachrichtigung per E-Mail.