Preisentwicklung von Brennholz 2026
Preisentwicklung von Brennholz 2026: aktuelle Preise richtig einordnen
Die Preisentwicklung von Brennholz ist für viele Haushalte relevant, die weiterhin mit Holz heizen oder den Einstieg planen. Nach den starken Preisschwankungen der vergangenen Jahre stellt sich 2026 vor allem eine Frage: Wie entwickeln sich die Brennholzpreise aktuell – und lohnt sich der Kauf zum jetzigen Zeitpunkt?
Steigende Energiepreise, veränderte Nachfrage und schwankende Rohholzpreise prägen den Markt weiterhin. Gleichzeitig führen regionale Unterschiede, Holzart und Verarbeitungsgrad dazu, dass sich Brennholzpreise nicht pauschal bewerten lassen.
Wenn Sie die aktuelle Preisentwicklung kennen, können Sie Kaufentscheidungen gezielt vorbereiten und Kosten besser einschätzen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie sich die Brennholzpreise 2026 entwickeln, welche Faktoren die Preise beeinflussen und wann der beste Zeitpunkt für den Brennholzkauf ist. Ziel ist eine realistische, praxisnahe Einordnung der aktuellen Holzpreise für Ihre Heizplanung.
Preisentwicklung Brennholz: alle wichtigen Fakten auf einen Blick
Die Brennholzpreise liegen 2026 weiterhin über dem langjährigen Durchschnitt, zeigen jedoch in vielen Regionen eine Phase der Stabilisierung. Extreme Preissprünge wie in den Vorjahren bleiben bislang aus, stattdessen bewegt sich der Markt häufig seitwärts. Für eine realistische Einschätzung der aktuellen Lage lohnt sich der Blick auf die zentralen Einflussfaktoren.
Die wichtigsten Punkte zur aktuellen Marktlage im Überblick:
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Aktuelles Preisniveau 2025/2026: deutlich höher als vor 2020, nach starken Anstiegen stabilisiert, regional moderate Schwankungen
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Preisentwicklung Brennholz: massive Preissteigerungen 2021–2023, aktuell Beruhigung mit kurzfristigen Ausschlägen
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Holzart und Qualität: Abhängigkeit von Holzart, Trocknungsgrad, Scheitlänge und Lieferform, starke regionale Unterschiede
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Brennholz Buche Preisentwicklung: teuerste Brennholzart, hoher Heizwert, gleichmäßiger Abbrand, prägt oberes Preisniveau
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Kaminholz Preisentwicklung: höherer Preis als Frischholz, dafür sofort nutzbar, geringerer Lager- und Zeitaufwand
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Saisonale Schwankungen: günstigste Preise außerhalb der Heizsaison, insbesondere Frühjahr und Frühsommer
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Nachfrageentwicklung: steigende Gas- und Strompreise, erhöhte Nachfrage im Herbst, preistreibender Effekt
- Alternative Brennstoffe: Holzbriketts als preisstabile Ergänzung, konstante Qualität und planbare Heizleistung
Brennholzpreise aktuell: Was kostet Brennholz 2026?
Die aktuellen Brennholzpreise 2026 bewegen sich weiterhin auf einem über dem langjährigen Durchschnitt liegenden Niveau, zeigen aber im Vergleich zu den starken Preissprüngen der letzten Jahre eher moderate Schwankungen. Wie hoch der Preis konkret ausfällt, hängt stark von der Holzart, Trocknungsgrad, Lieferform und Region ab – Faktoren, die Sie beim Kauf unbedingt berücksichtigen sollten.
Aktuelle Brennholzpreise nach Holzart
Die Brennholzpreise unterscheiden sich 2026 deutlich je nach Holzart, Heizwert und Verwendungszweck. Die folgenden Preisbereiche dienen als Marktindikationen und können regional variieren, abhängig von Angebot, Nachfrage und Transportkosten.
| Holzart | Typischer Preis 2026 (ofenfertig) | Heizwert & Eigenschaften | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Hartholz (Buche, Eiche) | ca. 80 € bis 140 € / RM | hoher Heizwert, lange Brenndauer, gleichmäßiger Abbrand | teuerste Kategorie, besonders effizient für regelmäßiges Heizen |
| Weichholz (Fichte, Kiefer) | ca. 60 € bis 100 € / RM | geringerer Heizwert, schneller Abbrand | günstiger, gut zum Anheizen oder für Übergangszeiten |
| Mischholz | ca. 70 € bis 120 € / RM | Kombination aus Hart- und Weichholz | Kompromiss aus Preis und Heizleistung |
Wird Brennholz 2026 teurer oder günstiger?
Die Entwicklung der Brennholzpreise lässt sich anhand amtlicher Preisindizes gut nachvollziehen. Die folgende Grafik zeigt die Preisentwicklung von Energieholz und holzbasierten Brennstoffen über mehrere Jahre.
Die Grafik verdeutlicht die außergewöhnlichen Preissprünge in den Jahren 2021 bis 2023 deutlich. Gleichzeitig zeigt sie, dass sich die Preise seit 2024 auf einem erhöhten Niveau stabilisiert haben. Für 2026 spricht diese Entwicklung eher für eine Seitwärtsbewegung mit moderaten Schwankungen als für erneute extreme Preisanstiege.
Markteinschätzung für 2026
Für 2026 deutet vieles auf eine seitwärts gerichtete Preisentwicklung bei Brennholz hin. Nach den starken Preissteigerungen in den Jahren 2021 bis 2023 haben sich die Brennholzpreise auf einem höheren, aber weitgehend stabilen Niveau eingependelt. Laut Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) zeigt sich bei Energieholz und festen Brennstoffen zuletzt keine Dynamik mehr wie in den Krisenjahren, sondern eine Phase der Preisberuhigung auf erhöhtem Niveau.
Größere Preisrückgänge sind derzeit nicht absehbar, gleichzeitig zeichnen sich auch keine neuen extremen Preissprünge ab, sofern keine außergewöhnlichen Marktverwerfungen auftreten. Kurzfristige Schwankungen bleiben jedoch möglich, insbesondere zum Beginn der Heizsaison oder bei unerwarteten Entwicklungen an den Energie- und Rohstoffmärkten.
Preissteigernde und preisdämpfende Faktoren im Vergleich
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Faktoren zusammen, die 2026 entweder preistreibend oder preisdämpfend auf die Brennholzpreise wirken. Sie zeigt auf einen Blick, welche Markteinflüsse Preisanstiege begünstigen und welche zur Stabilisierung beitragen können.
| Einflussfaktor | Wirkung auf die Brennholzpreise | Einordnung |
|---|---|---|
| Hohe Preise für Gas, Strom und Heizöl | preistreibend | Erhöhen die Nachfrage nach Brennholz als Heizalternative |
| Steigende Nachfrage vor und während der Heizperiode | preistreibend | Saisonale Nachfragespitzen im Herbst und Winter |
| Produktionskosten (Personal, Maschinen) | preistreibend | Höhere Ernte- und Verarbeitungskosten wirken sich direkt auf den Endpreis aus |
| Transport- und Logistikkosten | preistreibend | Besonders relevant bei regionaler Lieferung kleiner Mengen |
| Begrenzte Einschlagsmengen | preistreibend | Nachhaltige Forstwirtschaft reduziert das verfügbare Angebot |
| Regionale Angebotsengpässe | preistreibend | Lokale Knappheit kann kurzfristige Preissprünge verursachen |
| Gut gefüllte Lagerbestände | preisdämpfend | Entspannen die Versorgungslage nach milden Wintern |
| Kaufzurückhaltung der Verbraucher | preisdämpfend | Steigende Lebenshaltungskosten bremsen die Nachfrage |
| Frühzeitiger Einkauf außerhalb der Heizsaison | preisdämpfend | Geringere Nachfrage wirkt sich stabilisierend auf die Preise aus |
| Nutzung alternativer Brennstoffe (z. B. Holzbriketts) | preisdämpfend | Entlastet den Brennholzmarkt durch konstante Verfügbarkeit |
Preisunterschiede nach Lieferform und Trocknungsgrad
Neben Holzart und Region hat vor allem der Verarbeitungsgrad einen entscheidenden Einfluss auf den Brennholzpreis. Je besser das Holz vorbereitet ist, desto höher fällt in der Regel der Preis aus. Für Ihre Kaufentscheidung ist es daher wichtig, Aufwand, Lagerungsmöglichkeiten und Heizbedarf realistisch gegeneinander abzuwägen.
Diese Faktoren beeinflussen den Preis besonders stark:
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Ofenfertiges, getrocknetes Brennholz: höherer Preis durch niedrige Restfeuchte, sofort nutzbar, kein zusätzlicher Lageraufwand
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Frisches oder luftgetrocknetes Brennholz: günstiger in der Anschaffung, benötigt jedoch mehrere Monate Lagerzeit bis zur optimalen Restfeuchte
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Gestapelte Lieferung: zusätzlicher Arbeitsaufwand beim Anbieter, höherer Preis, dafür Zeitersparnis und sofortige Einlagerung
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Lose Lieferung: preislich günstiger, erfordert jedoch eigenen Aufwand für Stapeln und Lagerung
Warum schwanken die Brennholzpreise so stark? Ursachen und Einflussfaktoren
Die Entwicklung der Preise von Brennholz wird nicht von einem einzelnen Faktor bestimmt, sondern ergibt sich aus dem Zusammenspiel mehrerer wirtschaftlicher, saisonaler und struktureller Einflüsse.
Diese Faktoren erklären, warum sich der Preis von Brennholz regional und zeitlich teils deutlich unterscheidet:
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Nachfrage nach Brennholz: Steigende Preise für Gas, Strom und Heizöl führen regelmäßig dazu, dass mehr Haushalte auf Holz als Heizalternative setzen. Diese erhöhte Nachfrage lässt die Brennholzpreise insbesondere vor Beginn der Heizsaison spürbar ansteigen.
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Entwicklung der Energiemärkte: Unsicherheiten und Preisschwankungen im Energiesektor erhöhen die Attraktivität von Brennholz als vergleichsweise unabhängige Heizform. Diese Entwicklung wirkt sich indirekt, aber dauerhaft auf die Nachfrage und damit auf die Preisentwicklung aus.
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Saisonale Effekte: Die höchste Nachfrage entsteht typischerweise im Herbst und Winter. In dieser Zeit steigen die Preise häufig an, während sich die Brennholzpreise im Frühjahr und Sommer bei geringerer Nachfrage oft entspannen.
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Witterung und Winterprognosen: Kalte Winter oder frühe Kälteeinbrüche erhöhen kurzfristig den Brennholzbedarf. Milde Winter hingegen können die Nachfrage dämpfen und zu stabileren Preisen führen.
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Holzart und Heizwert: Harthölzer wie Buche oder Eiche erzielen höhere Preise als Weichhölzer, da sie einen höheren Heizwert, eine längere Brenndauer und eine gleichmäßigere Wärmeabgabe bieten.
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Trocknungsgrad und Verarbeitung: Ofenfertiges Kaminholz mit niedriger Restfeuchte ist teurer als frisches Scheitholz. Dafür sparen Sie Lagerzeit, reduzieren Rauchentwicklung und profitieren von einer effizienteren Verbrennung.
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Produktions- und Transportkosten: Steigende Kosten für Personal, Maschinen, Kraftstoff und Logistik wirken sich unmittelbar auf den Endpreis aus. Besonders bei regionaler Lieferung kleinerer Mengen machen sich diese Faktoren deutlich bemerkbar.
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Forstwirtschaftliche Vorgaben: Nachhaltige Waldbewirtschaftung, begrenzte Einschlagsmengen und strengere Umweltauflagen reduzieren das verfügbare Angebot und stabilisieren die Brennholzpreise langfristig auf einem höheren Niveau.
- Regionale Verfügbarkeit: In waldreichen Regionen mit kurzen Transportwegen fällt der Brennholzpreis häufig niedriger aus als in Ballungsräumen, in denen längere Lieferstrecken notwendig sind.
Wann ist die beste Zeit, um Brennholz zu kaufen?
Der richtige Kaufzeitpunkt kann Ihre Brennholzkosten deutlich senken, denn Angebot, Nachfrage und Holzqualität variieren über das Jahr. Wenn Sie strategisch planen, profitieren Sie mehrfach: günstigere Preise, größere Auswahl und bessere Lagerbedingungen.
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Sommermonate (Juni bis August): In der Regel die günstigste Zeit, da die Nachfrage niedrig ist und Händler oft freie Lagerbestände haben. Preise sind in dieser Phase meist am niedrigsten.
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Frühjahr (März bis Mai): Wenn Sie bereits im Frühjahr kaufen, profitieren Sie von niedrigeren Preisen und haben Zeit, Holz selbst weiter trocknen zu lassen.
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Kurz vor den Sommerferien: Viele Händler bieten rund um die Sommerferien zusätzliche Angebote oder Rabatte, da sie Lagerbestände abbauen möchten.
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Frühzeitig planen und einlagern: Wer im Frühjahr oder frühen Sommer kauft, kann Holz ausreichend lagern und ggf. selbst nachtrocknen - was sowohl die Verbrennungsqualität als auch die Wirtschaftlichkeit verbessert.
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Preise steigen im Herbst: Ab September beginnen die Preise wieder zu steigen, da die Nachfrage vor der Heizsaison wächst.
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Winterkäufe vermeiden: In der Heizperiode (Dezember bis März) sind Brennholzpreise am höchsten – Lieferkapazitäten sind geringer und die Nachfrage am stärksten.
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Regionale Unterschiede beachten: Je nach Standort und Waldangebot kann der günstigste Kaufzeitpunkt etwas variieren, dennoch bleibt der grundsätzliche saisonale Trend saisonaler Nachfrage bestehen.
- Qualität und Restfeuchte berücksichtigen: Frühzeitig kaufen und selbst trocknen spart nicht nur Geld, sondern führt auch zu besserer Holzqualität und höherem Heizwert im Winter.
Regionale Unterschiede beim besten Kaufzeitpunkt
Der beste Zeitpunkt für den Brennholzkauf hängt nicht nur von der Jahreszeit ab, sondern auch stark von der regionalen Verfügbarkeit und Nachfrage. In waldreichen Regionen mit kurzen Transportwegen entspannt sich der Markt häufig früher als in Ballungsräumen oder waldarmen Gebieten. Wenn Sie regionale Besonderheiten berücksichtigen, können Sie Preisvorteile gezielt nutzen und Engpässe vermeiden.
| Regionstyp | Typischer optimaler Kaufzeitpunkt | Begründung |
|---|---|---|
| Waldreiche Regionen (z. B. Bayern, Baden-Württemberg, Teile von Thüringen) | Frühjahr bis Frühsommer | Hohe Holzverfügbarkeit, kurze Transportwege und geringere Nachfrage sorgen früh für stabile oder niedrigere Preise |
| Ländliche Regionen mit regionalen Forstbetrieben | Frühjahr | Direkter Bezug vom Erzeuger möglich, frühe Abverkäufe nach der Heizsaison |
| Ballungsräume und Großstädte | Frühsommer | Nachfrage bleibt länger hoch, Preise entspannen sich meist zeitverzögert |
| Waldarme Regionen | Frühsommer bis Sommer | Abhängigkeit von Transport und externer Lieferung verzögert Preisrückgänge |
| Regionen mit hoher Kamin- und Ofendichte | Sehr früh (Frühjahr) | Starke Konkurrenz um Brennholz führt zu schneller Nachfragebelebung |
| Grenznahe Regionen | Abhängig von Importen | Preise schwanken stärker durch grenzüberschreitende Nachfrage und Logistik |
Brennholz Buche und Preisentwicklung: Lohnt sich der Klassiker noch?
Buchenholz zählt auch 2026 zu den beliebtesten Brennholzarten und setzt beim Preis weiterhin den Maßstab am Markt. Der hohe Heizwert, die lange Brenndauer und der gleichmäßige Abbrand machen Buche besonders effizient, wirken sich jedoch auch direkt auf das Preisniveau aus. Entscheidend ist daher weniger der reine Preis pro Raummeter, sondern das Verhältnis aus Kosten, Heizleistung und Komfort.
Um einschätzen zu können, ob sich Buchenholz für Ihren Bedarf lohnt, ist ein Blick auf das aktuelle Preisniveau sowie der Vergleich zu Alternativen sinnvoll.
Preisniveau Buche 2026 und Verhältnis von Heizwert zu Kosten
Das Preisniveau für Buchenbrennholz liegt 2026 weiterhin im oberen Segment der Brennholzpreise. Ofenfertiges Buchenholz wird je nach Region, Qualität und Lieferform häufig zwischen ca. 90 € und 140 € pro Raummeter angeboten. Diese Preisspanne erklärt sich durch die aufwendigere Trocknung, den hohen Heizwert und die stabile Nachfrage. Dem höheren Preis steht ein klarer Effizienzvorteil gegenüber, da Buchenholz pro Raummeter mehr nutzbare Wärme liefert als viele günstigere Alternativen:
- sehr hoher Heizwert und lange Brenndauer
- gleichmäßige Wärmeabgabe über einen langen Zeitraum
- weniger Nachlegen im Vergleich zu Weichhölzern
- wirtschaftlich sinnvoll bei regelmäßigem Einsatz
Vergleich zu Alternativen – wann andere Holzarten sinnvoll sind
Ob sich Buchenholz für Sie lohnt, hängt stark vom individuellen Heizverhalten ab. Andere Holzarten oder Brennstoffe können je nach Einsatzzweck eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative darstellen.
- Eiche: ähnlich hoher Heizwert, vergleichbares Preisniveau, regional teils eingeschränkte Verfügbarkeit
- Nadelholz (z. B. Fichte, Kiefer): günstiger, schneller Abbrand, gut zum Anheizen oder für Übergangszeiten
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Holzbriketts: konstante Qualität, oft preisstabiler, platzsparende Lagerung
Eine Kombination aus Buchenholz für den Hauptheizbetrieb und günstigeren Alternativen für Nebenzeiten kann die Heizkosten insgesamt senken:
- flexible Nutzung je nach Heizbedarf
- bessere Kostenkontrolle über die Heizsaison
- Ausgleich zwischen Effizienz und Budget
Fazit: Preisentwicklung Brennholz 2026 realistisch einordnen
Die Brennholzpreise haben sich nach den starken Ausschlägen der vergangenen Jahre 2026 spürbar stabilisiert, liegen jedoch weiterhin über dem früheren Durchschnittsniveau. Für Sie bedeutet das: Weniger extreme Preissprünge, aber auch keine Rückkehr zu sehr niedrigen Preisen. Entscheidend ist daher, die Preisentwicklung realistisch einzuordnen und den Brennholzkauf strategisch zu planen, statt auf kurzfristige Marktbewegungen zu reagieren.
Ihre Kaufentscheidung 2026 – das sollten Sie beachten
Neben konkreten Sparmaßnahmen spielt die grundsätzliche Kaufentscheidung eine zentrale Rolle. Wenn Sie die wichtigsten Einflussfaktoren gemeinsam betrachten, heizen Sie nicht nur günstiger, sondern auch effizienter und planbarer. Wer Preis, Holzart, Lieferform und Qualität strategisch kombiniert, senkt die tatsächlichen Heizkosten spürbar. Berücksichtigen Sie diese Punkte, treffen Sie 2026 eine fundierte und wirtschaftlich sinnvolle Kaufentscheidung mit langfristig stabilen Heizkosten und zuverlässiger Wärmeversorgung.
Darauf kommt es bei Ihrer Kaufentscheidung an:
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Preisniveau richtig bewerten: Brennholz bleibt teurer als vor 2020, zeigt jedoch mehr Stabilität. Zusätzliche Einsparungen entstehen vor allem durch einen günstigen Kaufzeitpunkt außerhalb der Heizsaison sowie durch größere Bestellmengen, die die Lieferkosten pro Einheit senken.
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Holzarten passend zum Heizverhalten wählen: Ein hoher Heizwert lohnt sich bei regelmäßiger Nutzung. Kombinieren Sie hochwertige Harthölzer wie Buche für den Hauptbetrieb mit günstigeren Holzarten, um die Kosten zu optimieren, ohne auf Effizienz zu verzichten.
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Lieferform an Ihre Situation anpassen: Ofenfertiges Brennholz erhöht den Komfort, frisches Holz ist günstiger und ermöglicht langfristige Ersparnisse – vorausgesetzt, Lagerfläche und ausreichende Trocknungszeit sind vorhanden.
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Regionale Unterschiede berücksichtigen: Preise und Verfügbarkeit variieren deutlich. Regionale Anbieter mit kurzen Transportwegen wirken preisdämpfend und verbessern gleichzeitig die Versorgungssicherheit.
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Alternativen einbeziehen: Holzbriketts eignen sich als preisstabile Ergänzung, insbesondere zur besseren Planung in Zeiten schwankender Brennholzpreise oder eingeschränkter Verfügbarkeit.
- Effizienz priorisieren: Heizwert, Brenndauer und eine niedrige Restfeuchte beeinflussen die tatsächlichen Heizkosten stärker als der reine Raummeterpreis. Hochwertiges, gut getrocknetes Holz reduziert den Verbrauch und steigert die Wirtschaftlichkeit.
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FAQ: häufige Fragen zur Preisentwicklung von Brennholz
Sie fragen sich, wie sich die Brennholzpreise 2026 entwickeln, wann der beste Kaufzeitpunkt ist und worauf Sie bei der Preisbewertung achten sollten? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen, die im Zusammenhang mit der aktuellen Preisentwicklung von Brennholz immer wieder gestellt werden:
Ist Brennholz 2026 billiger geworden?
Nein, Brennholz ist 2026 im Vergleich zu den Jahren vor 2020 weiterhin deutlich teurer. Nach den starken Preisanstiegen zwischen 2021 und 2023 haben sich die Preise jedoch auf einem erhöhten Niveau stabilisiert. In vielen Regionen zeigt sich aktuell eher eine Seitwärtsbewegung als ein deutlicher Preisrückgang.
Warum unterscheiden sich Brennholzpreise regional so stark?
Die Brennholzpreise hängen stark von regionaler Verfügbarkeit, Transportwegen und lokaler Nachfrage ab. In waldreichen Regionen mit kurzen Lieferwegen fallen die Preise häufig niedriger aus als in Ballungsräumen oder waldarmen Gebieten mit hoher Nachfrage.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um Brennholz zu kaufen?
Der günstigste Kaufzeitpunkt liegt in der Regel außerhalb der Heizsaison. Besonders im späten Frühjahr und im Frühsommer ist die Nachfrage gering, das Angebot größer und die Preise sind häufig niedriger als im Herbst oder Winter.
Wird Brennholz in Zukunft wieder günstiger?
Ein deutlicher Preisrückgang ist derzeit nicht absehbar. Nachhaltige Forstwirtschaft, begrenzte Einschlagsmengen sowie gestiegene Produktions- und Transportkosten sprechen eher für ein dauerhaft höheres Preisniveau mit moderaten Schwankungen.
Welche Holzart bietet 2026 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hängt vom individuellen Heizverhalten ab. Buchenholz bietet einen hohen Heizwert und lange Brenndauer, ist jedoch teurer. Günstigere Holzarten wie Nadelholz eignen sich gut für Übergangszeiten oder als Ergänzung.
Brennholz früh kaufen oder auf fallende Brennholzpreise warten?
Da Brennholzpreise selten kurzfristig deutlich sinken, überwiegen in der Praxis meist die Vorteile eines frühen Kaufs. Wer frühzeitig kauft, profitiert von besserer Verfügbarkeit, geringerer Preisspannung und höherer Planungssicherheit. Abwarten birgt das Risiko steigender Preise und längerer Lieferzeiten kurz vor oder während der Heizsaison. Flexibilität bei Holzart und Lieferform kann spätere Käufe zwar abfedern, ersetzt aber keinen strategischen Kaufzeitpunkt.
Lohnen sich Holzbriketts als Alternative zu Brennholz?
Holzbriketts können eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung sein, da sie eine gleichbleibende Qualität bieten und oft weniger starken Preisschwankungen unterliegen. Sie sind platzsparend lagerbar und ermöglichen eine gut planbare Wärmeabgabe.